Es ist ein Unterschied, ob man eine Werbekampagne an sich kritisiert oder NS-Vergleiche konstruiert.
Merkwürdigerweise gibt es keinen woken Shitstorm, wenn David Beckham in Unterhose duschen geht. Aber der wurde selbstverständlich nicht wegen seines Aussehens verpflichtet.
Ich finde die NS-Vergleiche auch nicht abgebracht - habe ich ja schon erläutert warum ich das eigentlich ein gutes Wortspiel finde. Aber jeden x-beliebigen halbnackten Fußballspieler einfach als Vergleich zu nehmen: da machst du es dir auch wieder zu einfach… die Kombination aus Text und Bild wird als Grundlage genommen und tatsächlich das Schlechteste der Kampagne unterstellt. Ich unterstelle das Sydney, der Agentur oder American Eagle nicht mal. Es ist gewiss bewusst provokativ. So funktioniert Werbung nunmal immer noch.
Ich find's halt idiotisch breit gegen Wokeness, Grüne, "Lefties" aktiv zu rumzuhaten. Statt zu obejektiv zu kritisieren, nutzt du Ressentiments, Schubladen und machst dich über andere lustig. Ist halt einfach nicht nett.
