Regierungserklärung zur Außenpolitik

  • Bürger, Genossen,


    nach einer jahrelangen diplomatischen Eiszeit beabsichtige ich, Kontakt mit der astorischen Administration aufzunehmen. Gegen uns ist nachwievor ein Embargo in Kraft, welches zugegebenermaßen in der Praxis keine sehr großen Auswirkungen hat. Trotzdem schränkt dieses Embargo die Reiseverkehrsfreiheit der Bürger ein. In Astor gibt es eine große severanischstämmige Gemeinde, und ich kann und will es nicht hinnehmen, dass die Freizügigkeit dieser Severanen eingeschränkt wird. Dies gebieten Moral und Gesetz.


    Soweit ich das richtig interpretiere und erinnere, hatte das Embargo mit der Entwicklung severanischer Waffentechnologie zu tun. Selbstverständlich fordere ich gleiches Recht für alle Nationen in der internationalen Staatengemeinschaft. Dazu gehört die Nutzung von Nuklearenergie genauso wie die Raketenforschung. Allerdings liegt mir konstruktive Mitarbeit näher als Provokationen.


    Zuletzt vor drei Jahren wurde seitens der astorischen Administration um Kontakt ersucht und auch dieses Embargo thematisiert. Dieses Ersuchen wurde zurückgewiesen, vor allem von Vertretern der Vukan-Bande. Damals hat diese Zurückweisung über Parteigrenzen hinweg Zustimmung erhalten. Ich denke, dass dies ein Fehler war. Wir als Sozialisten und Demokraten Severaniens wollen nicht Sklaven unserer eigenen Dogmen sein, sondern frei entscheiden können, ob der internationale Kurs Severaniens korrigiert werden kann, zum Wohle aller Severanen.


    :flagge:


    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

  • Ich begrüße diesen Kurswechsel der Bundesregierung außerordentlich. Bei einer Kontaktaufnahme sollte man bedenken, dass die derzeitige demokratische Administration einem solchen Ansinnen sicherlich positiver gestimmt ist als eine mögliche rechte Administration, die ab Juni im Amt sein könnte.

  • Wollen wir hoffen, dass die severanische Landwirtschaft nun nich von astorischen Getreidebergen überschwämmt wird...


    Eine friedliche Annäherung halte ich ebenfalls für sinnvoll, bleibe aber skeptisch, was die Bereitschaft der astorischen Gesellschaft in Gänze dazu betrifft.

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    Председника Севераније a.D.
    Staatsministerin für Unionsangelegenheiten a.D. | Ehemaliges Mitglied des Unionsrates
    Upravnika oblasti von Bechtograd a.D. | Gradonačelnika von Prezren a.D.

    ehemalige Vorsitzende der Narodna Seljačka Stranka

  • Das ganze ist ein gutes Vorhaben, allerdings wenn Import-Export Verträge zu Stande kommen, möchte ich anmerken dass Astor seine Genmanipulierten Sachen bei sich behält. Wir brauchen diesen chemischen Müll, getarnt als Lebensmittel, nicht.

  • Brief an die astorische Präsidentin:


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    Your Excellency, Ms. President,


    seit vielen Jahren existiert kein nennenswerter direkten diplomatischer Kontakt zwischen den Regierungen Astors und Severaniens. Vertreter der Vereinigten Staaten und der Sozialistischen Bundesrepublik saßen zuletzt in internationalen Gremien an unterschiedlichen Seiten der Verhandlungstische.


    Dies hat die Bürger unserer beider Nationen aber nie davon abgehalten, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten. So existiert – wie Ihnen bekannt ist – eine durchaus wahrnehmbare severanische Gemeinde in den Vereinigten Staaten. Severanien ist bei vielen astorischen Bürgern als gastfreundliches Urlaubsland am Medianik bekannt und beliebt. Ich selbst wurde als Diplomatensohn in New Alcantara geboren und habe viele Jahre meines Lebens in den Vereinigten Staaten verbracht, dort gearbeitet und Freunde gefunden.


    Abgehalten hat die Menschen Astors und Severaniens auch nie das Embargo. Sie finden immer einen Weg zu ihrem persönlichen Glück, auch über Staatsgrenzen und Ozeane hinweg und über Umwege durch Nachbarländer.


    Das severanische Volk hat die Verpflichtung, die Verbindung zur Heimat von im Ausland lebenden Severanen zu unterstützen, bereits vor vielen Jahren in die Verfassung aufgenommen. Die in diesem Jahr neugewählte Regierung Severaniens und der Bundesrat als Vertretung der Republiken Severaniens können dieser Verpflichtung nicht in gebotenem Maße nachkommen, solange das Embargo in Kraft ist.


    Dass ein reger Kontakt zwischen den Bürgern zweier Nationen ganz überwiegend Vorteile mit sich bringt, steht außer Frage und ist der Grund, weshalb sich die Regierung und ich mich als Präsident Severaniens entschlossen habe, die Initiative zum Aufbau diplomatischer Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Sozialistischen Bundesrepublik zu ergreifen.


    Sie, your Excellency Ms. President, sind sehr herzlich in die severanische Hauptstadt Vinasy eingeladen. Ausgesprochen gerne würde ich auch einer etwaigen Einladung in die Vereinigten Staaten entgegensehen. Für die Völkerfreundschaft!


    Mit besonderer Hochachtung

    Slobodan Tesla
    Predsednik Socijalističke Savezne Republike Severanije
    President of the Socialist Federal Republic of Severania


    14. maj 2016. g.
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