Vorstellung des Kabinetts Boban

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Name ist Fatima Zahirović, ich werde in Zukunft für die Regierung unter Bundespräsident Marko Boban ihnen direkt berichten. Am heutigen Tag stelle ich Ihnen das vorläufige Kabinett vor.




    Marko Boban

    25. Bundespräsident


    Branka Petrović

    Bundesministerin des Auswärtigen




    Renata Usitijanac

    Bundesministerin der Verteidigung



    Zlata Škara

    Bundesministerin der wirtschaftlichen Entwicklung


    Eine Personalentscheidung steht noch aus betreffend der Innen- und Justizressorts - natürlich zweier Kernressorts. Wir sind allerdings guten Mutes, dass es sich dabei nur noch ein paar Tage handeln wird bis hier Klarheit besteht.

  • Liebe Bürgerinnen und Bürger,

    ich möchte die Gunst der Stunde nutzen zunächst unser Programm für die Legislatur vorzustellen.


    • Das Oberste Gericht wird neu organisiert: drei Richter, regelmäßig in geraden Jahren gewählt, mit kurzen Amtszeiten. Jeder übernimmt einen klaren Schwerpunkt (Zivil-, Straf-, Verfassungsrecht) und entscheidet zunächst allein. Revisionen werden künftig im Dreiergremium entschieden.
      Parallel dazu wird die Staatsanwaltschaft neu geordnet: Ernennung durch die Regierungen statt durch das Parlament – mit klarer Verantwortungszuweisung.
    • Präsidentschaft begrenzen: Amtszeit künftig maximal zwei Perioden, gleichzeitig Verlängerung auf sechs Monate. Ziel: mehr Kontinuität, aber klare Begrenzung von Macht.
    • Wirtschaftsrecht neu aufstellen: Mit einem neuen Gesetz zur Stärkung der sozialistischen Volksökonomie will die Bundesregierung den Republiken deutlich mehr Spielraum geben. Der Fokus liegt auf Investitionen, Planungssicherheit und der „Entfesselung produktiver Kräfte“, bei klaren sozialen Leitplanken.
    • Ein zentraler Teil des Haushalts fließt in republikübergreifende Projekte: moderne Verkehrsachsen und nachhaltige Energieinfrastruktur. Der Bund finanziert, die Republiken setzen um – mit klaren Zeitvorgaben.
    • Auch wenn es viele überraschen wird… Kein Kurswechsel in Zedarien: militärische Präsenz und Aufbau der Basen bleiben bestehen. Der Konflikt mit Dschabilistan und dessen völkerrechtliche Klärung muss aber oberste Priorität werden.
    • Ziel ist eine stabilere regionale Ordnung des südanticäisch und südharnarischen Raumes – kombiniert mit verlässlichen Beziehungen zu Herot, Usitien, Nordhanar und Terekistan.
    • Investitionen in strategische Großprojekte wie den Kosmodrom „Zvezdani grad“ sollen Technologie, Forschung und internationale Position stärken.
  • Ich freue mich für diese Aufgaben diese drei Menschen mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen überzeugt haben zu können, diesen Weg mitzugehen.

  • Danke Marko, äh Herr Bundespräsident.


    Mit Frau Usitijanac, zu meiner rechten, setzt die Regierung bewusst auf Erfahrung und Stabilität auf dem Posten der Verteidigungsministerin. Renata stammt aus Lozka in der Republik Kaysteran und hat ihre gesamte Laufbahn im Sicherheitsapparat verbracht. Zunächst in der kaysteranischen Milicija, später in der severanischen Armee, stieg sie bis in den Generalsrang auf. Sie gilt als pragmatische Strategin mit großer Erfahrung in Grenzsicherung, Logistik und militärischer Organisation.


    Zlata Škara kommt aus Pelagonien und gehört zur jüngeren Generation wirtschaftspolitischer Fachkräfte. Mit ihr haben wir bewusst ein Generationenwechsel eingeleitet. Sie steht für die Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik: mehr Flexibilität für die Republiken, klare Investitionsprioritäten und eine stärkere Verbindung von Industrie, Infrastruktur und Innovation. Sie hat sich früh mit regionaler Entwicklung, Industriepolitik und Investitionssteuerung beschäftigt und gilt als Vertreterin eines modernen, pragmatischen Wirtschaftsverständnisses zwischen staatlicher Rahmensetzung und unternehmerischer Dynamik.


    Komplettiert werden wir heute durch Branka Petrović, sie stammt aus Krajilovac in Vesteran und verfügt über langjährige Erfahrung in der Diplomatie. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf den Beziehungen zu den Staaten Südharnars. Sie spricht fließend harnarisch und aztheranisch und war über Jahre in politischen und kulturellen Austauschformaten mit der Region eingebunden. Sie bringt genau die Kompetenz mit, die Severanien außenpolitisch braucht: regionale Verankerung, sprachliche Nähe und diplomatische Erfahrung. Sie steht für eine sachliche, berechenbare Außenpolitik und ist prädestiniert, stabile Beziehungen in diesem Umfeld auszubauen.

  • Was Severanien braucht ist eine Regierung von Experten, und nicht von Parteisoldaten. Ich möchte hervorheben: keine Ministerin hat das Parteibuch der PROGRES, noch einer anderen Partei.

    Alle Ministerinnen sind vor allem wegen ihren Kompetenzen, Erfahrungen und Überzeugungen in ihrem Amt. Die Regierung möchte damit auch klar das Signal geben, dass wir genauso wenig ausschliessen wollen, andere Parteien oder Einzelpersonen mit fremden Parteibuch an der Regierung zu beteiligen, wenn der Konsens zu diesem Programm vorhanden sein sollte.

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