Beiträge von Tomislav Batić

    Gospodine predsjedniče Skupštine, poštovane kolegice i kolege,


    wir reden seit Tagen über Gegensätze: über Selbstverwaltung oder Privatwirtschaft, über alte Modelle und neue Freiheiten. Aber wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir alle: Severanien braucht keines dieser Extreme. Es braucht eine Ordnung, die beides trägt!


    Darum möchte ich klar sagen, was die Regierung und die Jedinstvo bereit sind mitzutragen und was nicht:


    Erstens:

    Wir halten an der Arbeiterselbstverwaltung fest. Sie ist Teil unserer Identität und sie hat in der Großindustrie, in zentralen Branchen und in Bereichen strategischer Bedeutung ihren Platz. Darüber brauchen wir nicht zu streiten.


    Zweitens:

    Wir erkennen gleichzeitig an, dass der private Sektor, besonders Start-ups, Handwerk, Dienstleistungen, Technologie, ein Motor für Innovation und Wachstum ist. Niemand in diesem Haus schlägt vor, diesen Sektor abzuschaffen. Und ich schon gar nicht. Diese Bereiche sollen weiter flexibel arbeiten können, innerhalb eines klaren sozialistischen Rahmens.


    Drittens:

    Wir sind bereit, über eine Mischordnung zu sprechen:

    Ein starker staatlicher Sektor dort, wo das Land Souveränität braucht,

    Selbstverwaltung dort, wo sie produktiv ist,

    Privates Unternehmertum dort, wo es Dynamik zum Wohle der Menschen schafft.


    Das ist kein Rückfall und kein Ausverkauf, sondern eine moderne, sozialistische Wirtschaftsordnung, wie sie heute funktionieren muss.


    Viertens:

    Ich sage es ausdrücklich:

    Die Jedinstvo ist bereit, von einer vollständigen Rückabwicklung des WOG abzurücken, wenn wir im Gegenzug eine Ordnung finden, die föderal tragfähig ist, die unser Innovationspotenzial schützt und die wirtschaftliche Stabilität garantiert.

    Wir brauchen keine starre Linie, sondern einen Rahmen, der den Republiken und den Regionen Spielraum lässt.


    Fünftens:

    Die PROGRES hat mit dem WOG Grundlagen gelegt, und wir sind bereit, diese Elemente in eine neue Gesamtordnung zu integrieren, anstatt sie zu ersetzen. Wenn wir das tun, dann entsteht kein Bruch, sondern ein breiter gesellschaftlicher Konsens, den dieses Land seit Jahren nicht mehr gesehen hat.


    Ich lade Sie alle ein, diesen Weg mitzugehen:

    keine Siege, keine Niederlagen, sondern eine Wirtschaftsordnung, die unseren Menschen, unseren Betrieben und unseren Republiken dient.


    Hvala vam.

    Poštovana gospođo Markijević, sowohl seasonabhängig als auch branchenspezifisch sind Erleichterungen denkbar, wenn sie sinnvoll und im Sinne der Werktätigen sind. Das sollte Gegenstand einer breiten gesellschaftlichen Diskussion sein. Ich bedauere es in diesem Zusammenhang, dass die Narodna Seljačka Stranka, die mit der Jedinstvo lange Phasen der konstruktiven Kooperation verbindet, keine Stimme mehr in der Bundesversammlung hat!

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    Gospodine predsjedniče Skupštine, dame i gospodo, drage kolegice i kolege,


    lassen Sie mich gleich zu Beginn etwas Klarheit schaffen. Wir reden heute nicht über weltanschauliche Höhenflüge, sondern über eine sehr nüchterne Frage: Wo beginnt die Pflicht zur Arbeiterselbstverwaltung und wo hört sie auf? Alles andere ist Beiwerk.


    Wir haben in Severanien eine Tradition der Selbstverwaltung und sie hat in bestimmten Zeiten und Bereichen gute Dienste geleistet. Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Realität in unseren Republiken ausgesprochen unterschiedlich. Diese Realität lässt sich nicht durch ideologische Beschwörungen aus der Welt schaffen.


    Es ist daher erforderlich, dass wir einen Weg wählen, der weder die Wirtschaft gängelt noch die Prinzipien unserer Ordnung verwässert. Ich halte es für richtig, das Prinzip der Selbstverwaltung klar und verlässlich verfassungsrechtlich zu verankern. Nicht, um Streit zu gewinnen, sondern damit es künftig nicht mehr Gegenstand jedes politischen Wetterumschwungs ist.


    Zugleich müssen wir einen Korridor festlegen, innerhalb dessen die Republiken ihre wirtschaftlichen Regelungen selbst bestimmen können. Kaysteran braucht andere Instrumente als Pelagonien, und es wäre unverantwortlich, das zu ignorieren. Föderalismus ist kein Schmuckstück, sondern ein Arbeitsprinzip.


    Es ist kein Geheimnis, dass die Jedinstvo die Mehrheit hätte, den Entwurf auch allein zu verabschieden.

    Mehrheit ersetzt aber nicht Vernunft.


    Und sie ersetzt erst recht nicht die Verantwortung, ein System zu schaffen, das länger hält als die jeweilige Legislaturperiode.


    Wir brauchen einen Kompromiss, der die Kräfte bündelt und der den Menschen im Land Verlässlichkeit gibt – den Werktätigen ebenso wie den Unternehmern. Ein Kompromiss, der nicht spektakulär ist, aber stabil.


    Ich lade Sie ein, diesen Weg mitzugehen.


    Hvala na pozornosti.

    Ich kann damit leben :) Tesla ist da eher der Regelfreak. ;)


    Gemälde von Mîrovak II. übrigens junger Paul McCartney finde ich ^^

    Auf den ersten Blick fand ich die Eierform passend anachronistisch und dachte sogar, du hättest das mit Absicht gemacht. Sicherlich bekäme ich das mit CSS auch quadratisch gedengelt, aber dann müsste ich die Bilder unten abschneiden. Vielleicht teste ich das die Tage mal, aber so ist auch gut.

    Was ich leider noch nicht checke, ist wie mal historische Ereignisse reinbekommt auf die Wikistartseite. Zuletzt war es plötzlich nur noch einer, bis man wieder die anderen Artikel aktualisierte. Ist da irgendein Zeitlimit? Und eben wie kriegt man in den Bereich rein?

    Die Darstellung basiert auf einem rss-Feed, den ich gebaut habe (nicht der Standardfeed vom Mediawiki). Der basiert aber auch auf den letzten Edits. Hier wurde soviel geschrieben, dass die historischen Ereignisse alle nach hinten gerutscht sind. Ich schraub da mal ein bisschen dran rum.