• Sehr geehrte Gäste, liebe Freundinnen und Freunde,


    ich freue mich sehr, Sie heute hier in Vinasy willkommen zu heißen. Dieses Treffen bietet uns die Gelegenheit, zusammenzukommen und uns über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft auszutauschen.


    Wir möchten Informationen teilen und den Dialog untereinander fördern. Mein Wunsch ist, dass diese Tage von konstruktiven Gesprächen, gegenseitigem Verständnis und neuen Impulsen für die Arbeit in unseren Gemeinden geprägt sind.


    Ich danke Ihnen allen für Ihre Teilnahme und wünsche uns eine erfolgreiche und inspirierende Veranstaltung.

  • Sehr geehrte Gäste, es ist mir eine große Freude, Sie zu diesem Treffen willkommen zu heißen. Wir kommen zusammen, um die Vielfalt, Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens zu reflektieren.


    Ich habe einmal alle bekannten Fakten aus dem MN-Wiki mitgebracht:


    Land / Region Anteil Juden (%) Anmerkungen / Details
    Thorchalien nicht spezifiziert Hohes Verhältnis an Juden im südlichen Teil
    Salem 15–23 15% Juden (88% orthodox, 12% Reform) – weitere Quelle: 23% Juden (67% orthodox, 33% Reform)
    Freeport City (Astor) 10
    Slavena 2 Geringe Minderheit zusammen mit Muslimen
    Mérida 1
    Karlingen 3
    Portograd (Severanien) nicht spezifiziert Juden als Teil einer Minderheitengruppe
    Sebulon 86.5 Größte Bevölkerungsgruppe
    Herlen 5 Zusammen mit Muslimen
    Königreich Lagow 1 Jüdische Bevölkerung spricht oft Jiddisch
    Vesteran 3
    Salomonia 10
    Masaale nicht spezifiziert Kleine jüdische Gemeinde in der Hauptstadt
    Časkar nicht spezifiziert Kleine Minderheit neben Christen und Muslimen
    Commonwealth of Caledonia 10
    Liga Freier Republiken 3–5
    Njorlande nicht spezifiziert Schätzung: 5.000–7.000 Juden
    Severanien nicht spezifiziert Wichtige jüdische Gemeinden: Bergerac, Bechtograd
    Slezsko weniger als 1 Historische Einwanderung jüdischer Händler
    Qarastan nicht spezifiziert Kleine städtische Gemeinden
    Hohenbrünn nicht spezifiziert
    Alsztyna 3 Orthodoxe Juden
    Nambewe 3 Andere Minderheiten zusammen
    Schwyz 19
    Korland 0.4


    Die Daten zeichnen ein heterogenes Bild der jüdischen Gemeinschaft, die sowohl orthodoxe als auch reformorientierte Strömungen umfasst. Hohe Anteile jüdischer Bevölkerung finden sich derzeit in Salem (15–23 %).



    In Freeport City, einer US-astorischen Stadt, liegt der Anteil bei etwa 10 %. Geringere Anteile von rund 3 % sind in Vesteran zu verzeichnen, während in Lagow, Korland und im pelagonischen Portograd die jüdische Bevölkerung nur sehr klein oder nicht genau spezifiziert ist.

  • Hier hätten wir uns bekannte Daten und Schätzungen der jüdischen Bevölkerung weltweit:


    Land / Region Bevölkerung Anteil Juden (%) Absolut geschätzt
    Salem 13.700.000 15–23 2.055.000 – 3.151.000
    Freeport City 2.100.000 10 210.000
    Vesteran 20.000.000 3 600.000
    Lagow 27.534.274 1 275.343
    Korland 4.500.000 0,4 18.000
    Portograd 832.000 1 (geschätzt) 8.320


    Die absolute Zahl würde demnach auf zwischen 3,2 und 4,3 Mio. geschätzt.

  • Zu dieser Frage liegen uns derzeit keine belastbaren und einheitlichen Daten vor. Die gegenwärtige Faktenlage ist insgesamt noch unübersichtlich und nicht vollständig. Ein zentrales Ziel dieser Konferenz ist es daher, internationale Informationen zusammenzutragen und eine fundiertere Datengrundlage zu schaffen.


    Ich werde zeitnah einen aktualisierten Überblick über die jüdischen Bevölkerungszahlen in den mit Severanien diplomatisch verbundenen Staaten vorlegen, soweit entsprechende Daten verfügbar gemacht werden können.

  • Land / Region Bevölkerung Anteil Juden (%) Absolut geschätzt Quelle Gesamtzahlen
    Großsergei 128.100.000 6 7.686.000 Quelle 11.948.663
    Salem 13.700.000 23 3.151.000 Quelle
    Vesteran 20.000.000 3 600.000 Quelle
    Lagow 27.534.274 1 275.343 Quelle
    Freeport City 2.100.000 10 210.000 Quelle
    Korland 4.500.000 0,4 18.000 Quelle
    Portograd 832.000 1 (geschätzt) 8.320 Quelle
    Targa 11,5 Quelle
  • Land / Region Bevölkerung Anteil Juden (%) Absolut geschätzt Quelle Gesamtzahlen
    Großsergei 128.100.000 6 7.686.000 Quelle 23.915.663
    Drull 78.100.000 6 4.686.000 Quelle
    Ladinien 83.500.000 5 4.175.000
    Salem 13.700.000 23 3.151.000 Quelle
    Irkanien 268.000.000 0,6 1.600.000 Quelle
    Aztheran 50.200.000 3 1.506.000 Quelle
    Vesteran 20.000.000 3 600.000 Quelle
    Lagow 27.534.274 1 275.343 Quelle
    Freeport City 2.100.000 10 210.000 Quelle
    Korland 4.500.000 0,4 18.000 Quelle
    Portograd 832.000 1 (geschätzt) 8.320 Quelle
    Targa 11,5 Quelle
  • Hier eine interessante Lektüre von 2011 zu dem Thema:

    https://carta.mn-orga.de/forum…ntum-innerhalb-der-CartA/


    Es ging darum, welche Länder jüdische Bevölkerungsanteile haben, wo das Judentum anerkannt ist (z. B. Andro, Ozeania, Targa, Sergei). Teilweise wurden Zahlen genannt, z. B. Mérolie oder die Liga Freier Republiken. Eine eigenständige jüdische MN wurde als theoretisch möglich, aber durch bestehende MN-Strukturen und verteilte Minderheiten schwierig eingeschätzt. Historische Konflikte wie realweltlicher Antisemitismus oder Zionismus werden auf der CartA nicht simuliert.


    Ein gewisser Chaim Ja’alon wollte wissen, wo das Judentum in der CartA-Welt präsent ist und ob eine eigene jüdische MN möglich wäre.


    Bestehende jüdische Gemeinschaften 2011:

    • Andro: jüdische Minderheit, besonders in der Provinz Mostowskaja, Religion anerkannt
    • Ozeania: ca. 25 % jüdische Bevölkerung, starke Präsenz in Ozeania City
    • Targa: 10–20 % jüdisch im Stammland, Judentum eine von drei Staatsreligionen
    • Sergei: ca. 5 % Juden, rechtlich geschützt durch Verfassung
    • Mérolie: ca. 4 % jüdische Bevölkerung
    • Irkanien, Liga Freier Republiken: kleine Minderheiten


    • Möglichkeit einer eigenen jüdischen MN: Theoretisch möglich, aber durch bestehende MN-Strukturen, verteilte Minderheiten und reservierte Kartenplätze eingeschränkt
    • Vorschläge: Abspaltung vom Heiligen Land in Dreibürgen oder Neugründung einer MN
    • Zionistische Bewegungen innerhalb bestehender MNs wurden diskutiert, aber praktisch kaum umsetzbar


    Historische Realitäten:

    • Keine Simulation von realweltlichem Antisemitismus, Pogromen oder Shoa in den MNs.
    • Antisemitismus ist nicht aktiv simuliert, gelegentliche Diskussionen über fiktiven Antisemitismus fallen unter Freiheit der Kunst.
  • Wir tragen hier eine besondere Verantwortung. Antisemitismus ist keine abstrakte Ideologie, sondern eine reale, bis heute wirksame Gewaltgeschichte, und die Shoa ist kein erzählerisches Motiv, sondern ein singuläres Verbrechen.

    Gerade deshalb halten wir es für richtig, dass realweltlicher Antisemitismus, Pogrome oder die Shoa selbst nicht simuliert werden. Das gilt nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Respekt gegenüber den realen Opfern und ihren Nachkommen. Es gibt Erfahrungen, die sich einer spielerischen oder narrativen Nachbildung entziehen, ohne dabei Grenzen zu überschreiten.

    Gleichzeitig bedeutet das nicht, jüdisches Leben, jüdische Religion oder jüdische Geschichte auszublenden. Im Gegenteil: Judentum kann und soll als lebendige Religion, als kulturelle Tradition und als Teil pluraler Gesellschaften sichtbar sein, ohne es über Verfolgung zu definieren.

    Fiktiver Antisemitismus als abstraktes Motiv kann unter dem Rahmen der Kunstfreiheit diskutiert werden, solange klar bleibt, dass er nicht als Abbild oder Stellvertreter realer historischer Gewalt dient. Die bewusste Grenze zur Shoa und zu realen Pogromen ist dabei zentral.

    Diese Linie ist kein Verbot von Auseinandersetzung, sondern eine Form von Achtung. Manche Dinge lassen sich erklären, benennen und historisch einordnen, aber nicht simulieren.


    Als Irkanien noch faschistisches/proto-faschistisches/ultranationales Konstrukt war haben wir bewusst andere als Ziel gesetzt.


    Frage: Soll festgehalten werden? Wenn ja, eine Verfolgung von Juden, Muslimen, Christen war definitiv virtuelle Realität.

    Liga Freier Republiken: kleine Minderheiten => 4% von 711 Millionen. (Ich glaube da muss noch mal wer bei, das wären 28 Millionen)

  • Vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Ich möchte klarstellen, dass ich in meinem Beitrag lediglich die Inhalte der damaligen Diskussion von 2011 zusammengefasst habe. Es ging um die Präsenz des Judentums in den verschiedenen MNs, mögliche eigenständige jüdische MNs und die damaligen Zahlen und Einschätzungen.


    Die Hinweise auf fiktiven Antisemitismus bezogen sich ausschließlich auf die damalige Diskussion im Forum, in der diese Themen behandelt wurden.


    Die Verantwortung im Umgang mit historischen Realitäten wie Antisemitismus und der Shoa ist selbstverständlich unbestritten.

  • Kurzes Paper zum Thema Heilige Stadt Salem heute.


    Königreich Salem


    Das Königreich Salem ist ein Staat auf der zedarischen Halbinsel des Kontinents Harnar. Hauptstadt ist Salem, die als heilige Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen gilt. Bis 2012 existiert das Land als Salemer Volksrepublik unter der Herrschaft der Al-Fayed-Familie, bis ein Feldzug die Diktatur beendet und das Königreich unter Protektion des Kaiserreichs Dreibürgen wiedererrichtet wird.


    Salem ist parlamentarisch-monarchisch organisiert: Staatsoberhaupt ist der König, die Nationalversammlung bildet die Legislative, und der Präsident der Nationalversammlung führt die Regierung.


    Das Land hat etwa 13,7 Millionen Einwohner, davon rund 41 % Christen (vor allem unierte Ostkirchen), 36 % Muslime (überwiegend sunnitisch) und 23 % Juden (vor allem orthodox). Amtssprachen sind Hochzedarisch, Losonisch, Hebräisch und Dreibürgisch. Die Wirtschaft basiert auf Bergbau, Industrie, Landwirtschaft und Tourismus.


  • Land / Region Bevölkerung Anteil Juden (%) Absolut geschätzt Quelle
    Drull 78.100.000 6 4.686.000 Quelle
    Aztheran 50.200.000 3 1.506.000 Quelle

    Vermutlich sind die Zahlen veraltet, ich reiche sie nach. (wahrscheinlich wird es sie vor allem im Westen Drulls geben, der sich sprachlich an Armenien orientiert.)

    Berban Eklər

    Kanzler der Terekischen Konföderation

    Ehem. Präsident Kaysterans – Sohn Tecpols (Aztheran)

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