Beiträge von Nataša Jović

    Zitat

    Original von Ivan Todorovski
    Hat dich das Interview in der "Jungen Freiheit" überzeugt? ;)


    Das habe ich nicht gelesen und es ist mir auch völlig egal. Ich halte die "Jungen Freiheit" nicht für problematischer als die "junge Welt".

    Das neue Kabinett:


    Bundeskanzlerin: Angela Merkel (CDU)
    Bundeskanzleramt: Norbert Röttgen (CDU)
    Auswärtiges Amt: Wolfgang Schäuble (CDU) oder Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)
    Inneres: Thomas de Maizière (CDU)
    Arbeit und Soziales: Ronald Pofalla (CDU)
    Familie, Frauen und Jugend: Ursula von der Leyen (CDU)
    Gesundheit: Josef Hecken (CDU)
    Umwelt: Katherina Reiche (CDU)
    Landwirtschaft: Ilse Aigner (CSU)
    Verteidigung: Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) oder Franz Josef Jung (CDU)
    Wirtschaft und Finanzen: Guido Westerwelle (FDP)
    Justiz: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP)
    Verkehr und Bau: Rainer Brüderle (FDP)
    Bildung und Forschung: Cornelia Pieper (FDP)

    Kaysteran könnte, ähnlich wie Pelagonien, eine Militärdiktatur gewesen sein und versucht haben, ein Kuchenstück vom Konfliktherd Vesteran abzubekommen. Dieser Versuch und die Tatsache, dass Kaysteran am Ende zu den Kriegsverlierern gehörte, könnte eine historische Grundlage für kaysteranisch-vesteranische Streitereien sein.

    Zunächst einmal sollte geklärt werden, wann der Krieg genau anfing. Um 1920 herum könnte der klassische Imperialismus als allgemeiner Anlass diesen: Pelagonien unterstützt nationalistische Rebellen in Vesteran und Aressinien und zieht damit den Zorn Imperias und Harnars auf sich.


    Bei einem späteren Kriegsbeginn (um 1940) sollte es zwei bis drei konkurrierende Machtblöcke geben (Albernia & Astor, Imperia, Heroth?). Allerdings finde ich es problematisch, wenn sich potenzielle Atommächte an die Gurgel gehen. Daher halte ich es für sinnvoll, dass der Krieg spätestens 1940 endet. Eher 1920-1935 in etwa.

    Zitat

    Original von Farudin Melunovic
    Es wäre schön wenn auch Aresinisch endlich als eigene Sprache anerkannt wird.


    Aressinisch verhält sich zum Severostaranischen wie die Orange zur Apfelsine: Es gibt keine Unterschied. Severostaranisch ist die offizielle Bezeichnung für die in den severanischen Republiken Vesteran und Aressinien gebräuchliche Sprache.

    Zitat

    Original von Aleksandar Ivanov
    Leider vergessen immer mehr Menschen, dass das Strafrecht nichts mit Rache zu tun hat.


    Jepp. Der Missbrauch von Kindern verjährt in den amerikanischen Staaten nicht (afaik); also ist es konsequent, dass die amerikanische Justiz diesen Fall weiterverfolgt, auch wenn sich der Beklagte seit mehr als 30 Jahren der Strafverfolgung entzogen hat.

    Zitat

    Original von Slobodan Tesla
    Ich fasse die Startbedingungen für den Weltkrieg und Severanien nun einmal zusammen:


    Severanien bestand damals nicht als Staat, stattdessen gab es die Einzelstaaten Vesteran (Kolonie Imperias), Kaysteran (Details noch ungeklärt), Aressinien (Details ungeklärt; ich glaube wir hatten eine harnarische Okkupation angedacht) und Pelagonien (souverän; Militärdiktatur unter Oberst Stambolov).


    Gut. :)


    Ich war gar nicht mal so schlecht: (Abweichung farbig)


    CDU/CSU: 34% +2
    SPD: 23% -1
    FDP: 15% +2
    Linke: 12% 0
    Grüne: 11% -1
    Piraten: 2% 0


    :)


    Zumindest mein Kreuz bei den Piraten hat sich bezahlt gemacht. Hoffentlich werden Münte und Steinmeier bald gelyncht.

    Bedauerlich.


    Darf ich erfahren, in welche Richtung sich die Ansichten geändert haben?



    (sim-off: Wenn du deine ID eher rechts einordnest, wäre vielleicht Napred eine sinnvolle Wahl.)

    Zitat

    Original von Ivan Todorovski
    Schon möglich, aber das gleicht sie durch Überhangmandate locker wieder aus.


    Besser kann es doch gar nicht laufen: Merkel kann in Folge ihres völlig entpolitisierten Watte-Wahlkampfs nur dank der vom BVerfG beanstandeten und bei der folgenden Wahl nicht mehr zulässigen Regelung der Überhangmandate mit einer hauchdünnen schwarzgelben Mehrheit regieren und wird, ohnehin schon angeschlagen, von den um Aufmerksamkeit heischenden Populisten Westerwelle und Seehofer in die Zange genommen. Während CSU und FDP sich gegenseitig ausbremsen, hat Merkel mit dem seit längerem unzufriedenen Wirtschaftsflügel ihrer Partei zu kämpfen. Zugleich stellt sich die SPD mit Gabriel, Scholz, Nahles und Wowereit neu auf. Nach der Erhöhung der MwSt auf 21 Prozent zum 1. Januar 2011 bläst die rot-rote Oppostion zum Sturmangriff und in den Ländern setzt der Rollback ein.


    :D

    Ein nicht unrealistisches Szenario; frei nach Peter Frey:


    CDU/CSU 33 % 224
    SPD 23 % 148
    Linke 14 % 88
    FDP 13 % 82
    Grüne 12 % 75
    Sonstige 5 % 0
    (617 Mandate)
    absolute Mehrheit: 309


    CDU/CSU/FDP/Grüne: 381
    CDU/CSU/SPD: 372
    SPD/Linke/Grüne: 311
    CDU/CSU/FDP: 306
    SPD/FDP/Grüne: 305


    - keine Mehrheit für die "Ampel" (und auch nicht für Schwarz-Gelb)
    - nur eine hauchdünne, wackelige Mehrheit für ein (derzeit ausgeschlossenes) rot-rot-grüne Bündnis
    - "Jamaika" stärker als die "Große Koalition" der Verlierer - wie reagieren die Grünen?

    Zitat

    Original von Aleksandar Ivanov
    Interessant. Der Staat soll also dafür aufkommen, wenn Unternehmen Lohndumping betreiben. Zusammen mit den geforderten Steuersenkungen vermittelt diese Forderung einen wirklich seriösen Eindruck von der FDP. ;)


    Konsequenterweise sollten Unternehmen gar keine Löhne mehr zahlen (der Standort D wäre an Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr zu überbieten!). Die ca. 30 Mio. Beschäftigten würden von einer Grundsicherung (132 Euro reichen!) leben, welche duch eine höhere Mehrwertsteuer finanziert würde. Damit könnte auch die Einkommensteuer weitgehend entfallen (mehr Bierdeckel geht nicht!). Für die Inanspruchnahme öffentlicher Dienstleistungen (Schulen, Universitäten, Straßen, Polizisten und Gerichte) würden Gebühren fällig.


    ;)

    Zitat

    Original von Ripin Pipić
    Auch das wieder das typische SPD-Gesülze. Die Anderen sind schuld, und der Wähler ist sowieso doof...


    Überhaupt nicht; dass die SPD ihre miserablen Ergebnisse vor allem ihrer desaströsen Politik im Bund zu verdanken hat, ist völlig unstrittig. Ich habe lediglich zum Ausdruck gebracht, dass die Union viel orientierungsloser als die SPD ist, in der öffentlichen Wahrnehmung aber deutlich besser wegkommt, weil die Union ein entpolitisierter Kanzlerwahlverein ist, wogegen es in der SPD unterschiedliche Strömungen gibt. Ich nenne das Pluralismus, deutsche Medien "Streit".


    Und ja: Wenn 2/3 der Deutschen die Arbeit der Bundeskanzlerin toll, zugleich aber 2/3 der Bundesbürger die Arbeit der Bundesregierung schlecht finden, dann kann man den Wähler zu Recht "doof" nennen.

    Zitat

    Original von Duro Jurković
    Man kann natürlich auch nicht erwarten das es exakte Positionen wiedergibt. Die NPD hat nun mal in vielen, für sie eher marginale Themen, sehr "populäre" Forderungen, aber ich glaube doch kaum das jemand der sonst zwischen SPD und Grünen schwankt auf einmal aufgrund des Wahl-o-Mats die NPD wählt. Bei denen sollte nun wirklich jeder wissen, wessen Geistes Kind sie sind.


    In Rostock hat die Partei des Oberbürgermeisters Roland Methling „Für Rostock-Pro OB“ zusammen mit der NPD gestimmt, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. So "tabu" sind die Braunen nicht. Ich schließe jedenfalls nicht aus, dass der eine oder andere "bildungsferne" Erstwähler sein Kreuz bei der NPD macht, auch wenn er keine Führerbüste im Wohnzimmer hat.


    Zitat

    Bei mir war die ÖDP übrigens erster und knapp dahinter die SPD.


    Da die kleinen, nicht im Parlament vertretenen Parteien von den Medien weitgehend ignoriert werden (erst durch eine erfolgreiche Klage der ÖDP ist selbige im Wahl-O-Mat vertreten) werden durch eine derart ungenaue Zusammenstellung der Positionen seriöse Klienparteien eher benachteiligt.

    Zitat

    Original von Ripin Pipić
    Stammwähler oder Mobilisierung hin und her, die SPD hat sich selbst dort platziert, wo keine Partei existieren kann. Sie ist weder Fisch noch Fleisch, und hat das verdient, was sie bekommt.
    Ich kann diese Schönrederei nicht mehr hören.


    Nach der Logik müsste die Union ein einstelliges Ergebnis einfahren; die ist doch bis auf ihre autoritäre Innen- und Rechtspolitik völlig apolitisch.


    Die SPD hat leidet an der "Agenda"-Politik und vor allem daran, dass der Deutsche mit unterschiedlichen Positionen und Strömungen in einer Partei nichts anfangen kann. Der deutsche Wähler will monolithischen Block mit einem Führer.

    Zitat

    Original von Duro Jurković
    So würde es gerade für eine schwarzgelbe Koalition reichen denke ich.


    Da hat die Union aber Glück, dass bei dieser Wahl letztmalig die bisherige Regelung zu den Überhangmandaten erlaubt ist. :)