*Ein Mitarbeiter der IZD prüft ein letztes mal die Pläne der Bahngesellschaft für den geplanten Tunnel nach Gran Novara. Ihm fällt auf, dass das hier eigentlich der Inbegriff von „Tote Hose“ ist. Dieser Bahnknoten war bislang so unbedeutend, dass er sich wundert, warum die Bahnstrecke entlang der Küste überhaupt existiert. Glücklich ist er jedoch, denn das würde sich hoffentlich bald ändern. Er wohnt mit seiner Familie in Bukošnican und wird wohl bald in weniger als einer Stunde in Gran Novara sein können, seine Kinder freuen sich bestimmt, denkt er sich.*
Bahnknoten Bukošnican
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*Petra Carić hält am Abend im Süden von Bukošnican eine Pressekonferenz.*
Bahnprojekt Bukošnican–Mediana
Liebe Bürger, Freunde und Brüder.
soeben erreichte mich die Mitteilung aus der Bundesversammlung, dass dem Generalplan zum Bau des Tunnels unter der medianischen Bucht zugestimmt wurde. Damit ist für uns der Auftrag klar:
- Die Arbeiten am Tunnel beginnen auf beiden Seiten in den nächsten Wochen. Unser Zeitplan ist streng getaktet – mit dieser Effizienz auf Basis der novarisch-severanischen Freundschaft wollen wir den Tunnel bis spätestens Anfang bis Mitte des nächsten Jahrzehnts eröffnen. Der Durchbruch in der Tunnelmitte ist im Frühjahr 2032 geplant; parallel dazu werden die Tunnelröhren bereits gebaut.
- Wir eröffnen die internationale Ausschreibung für die Signalanlagen in den nächsten Stunden.
Dieser Tunnel ist ein wichtiger Schritt für die Kooperation zwischen den beiden Ländern und ein Jahrhundertprojekt der Ingenieurskunst.
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Iven beobachtet dies alles mit großem Interesse.
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*Südlich von Bukošnican entsteht langsam eine kleine Containerstadt für die Ingenieure und Arbeiter die am Tunnel, den Zufahrten und dem Terminal für Frachtzüge sowie PKWs arbeiten. Außerdem wird von anderen Ingenieuren, Geologen und Vermesser unweit des Bahnhofs eine Büroetage bezogen – viele dieser suchen außerdem für die Bequemlichkeit eine Wohnung in der Stadt.
Für die Reisenden und Pendler wird heute nochmal besonders klar: Das Umland von Bukošnican wird für die nächsten acht bis zehn Jahre eine Dauerbaustelle; bereits jetzt wird auf dem Bahnhofsvorplatz ein provisorischer Busbahnhof eingerichtet, der zum Einsatz kommt wenn die neuen Gleise an das Stammnetz angeschlossen werden.
Im Industriegebiet wird in den kommenden Tagen das Tübbing-Werk errichtet, um die Betonsegmente für die Tunnelwand produzieren zu können. Pro Tag werden tausende Tonnen Beton nach Bukošnican geliefert werden müssen – es wird mit kleineren Verspätungen im Bahnverkehr bis zum letzten Schnellzug in Kaysteran gerechnet werden.
In der lokalen Gastronomie und im Gewerbe herrscht Euphorie. Bukošnican wird in den Köpfen der Leute plötzlich zur Weltstadt. Wer heute ein Café am Bahnhof besitzt, plant bereits die Erweiterung.
Auch Carić trifft sich mit dem Tunnelbauunternehmen der Region um die wichtigsten Dinge zu besprechen*.
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*Am Bahnhof der Stadt wird folgendes ausgehangen:*
Reiseinformation
Die Gleise 3-6 sind ab dem 1. März bis zum 20. März gesperrt. Grund dafür ist der Einbau neuer Weichen um Sie in Zukunft schneller in Richtung Mediana und Portograd zu bringen.
Wir bitten um Verständnis, dass der Metropolenexpress zu dieser Zeit nicht in Bukošnican sondern in Starigrad endet. Wir werden einen Busverkehr nach Starigrad einrichten, da auch die Regionalzüge nur eingeschränkt auf den Gleisen 1 & 2 verkehren werden.
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*Im Gegensatz zur anderen Meeresseite laufen hier die Arbeiten größtenteils reibungslos*
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*Am Tag darauf verläuft es auch recht gut – bis auf einen Arbeiter der gestolpert ist und sich seinen kleinen Finger gebrochen hat. Die Arbeiter planen aktuell den Ort der Umspuranlagen, nachdem die Vermessungen größtenteils fertig sind. Carić ist vor Ort, um erneut mit Anwohnern und Lokalpolitikern zu sprechen.*
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