Beiträge von Goran Kovač

    Die erstmalige Ratifikation - und somit Gründung - sind sicherlich ein außergewöhnliches Ereignis, soll heißen, die versammelten Staaten einigen sich ja eben auf diese Charta im Einvernehmen. Dass dies in gewissermaßen eine carte blanche darstellt, dass jeder Staat, der dieser Charta in der Gründungsphase akzeptiert und mit ihr indirekt jede weitere Nation, liegt dabei sogar auf der Hand.


    Die Phase der Erstratifikation dauert noch bis Ende August an, danach beginnt das Ratifikationssystem nach der Charta. Das ist auch so kommuniziert und besprochen worden bei der Initiative.


    Ob für die Gründung ein gesondertes Aufnahmeverfahren gebraucht werden würde, ist dabei eine juristische, ja was eigentlich… Diskussion. Die Bundesregierung sieht es wie oben dargestellt. Wir sind bereit, die Staaten so anzuerkennen, sollten wir es nicht (mehr) haben wir ja dennoch die Möglichkeiten einen Ausschluss zu beschließen oder uns doch wieder zurückzuziehen.


    Letztlich kann ich den Kritikern erneut nur sagen: wer auf dem internationalen Parkett sich der Diskussion sofort verweigert, hat schon verloren. Es liegt sehr wohl auch an Severanien meinungsführend aufzutreten und nicht radikal-abschirmend. Nichts anderes würde ein Nichtbeitritt bedeuten: ein noch radikalerer Isolationismus. Das ist keine Allianz der wir beitreten wollen, es ist ein Gesprächsforum.

    Ob nun wirklich Eulenthal der Sitz der Organisation sein sollte ist wirklich die Frage. Es gibt doch deutlich passendere Alternativen von Staaten mit einer langen diplomatischen Tradition, so wie unser Vaterland.

    Das mag sein. Die fehlende Anbindung Eulenthals an den Flugverkehr kommt dazu. Was aber hervorzuheben ist, ist die eulenthalische Mentalität, Neutralität und auch der Ort der eine gewisse Konzentration mitbringt.

    In den vergangenen Wochen gab es an verschiedenen Stellen international die Möglichkeit stärker mit anderen Vertretern zu sprechen und so entstand die Idee die Konferenz der Nationen einzuführen. Gewissermaßen der Versuch erneut eine diplomatische Plattform aller Nationen zu etablieren.


    Kritiker würden nun wohl kommen und behaupten, dass nur eine weitere Plapperbude eingeführt würde, welche zu nichts führen würde. Oder die Beispiele UVNO oder Rat der Nationen aus den Schubladen holen als "geschieterte" Organisationen. Aber diesen Kritikern möchte ich klarmachen, dass diese "Plapperbuden" genau dafür da sind: sich auszutauschen - und das ist aus unserer Sicht immer nötig, egal welche Couleur die Politik hat: isolationistisch oder integrativ. Das muss nicht immer dazu führen Resolutionen zu verabschieden oder Einigkeit zu haben. Vielmehr ist es ein Hilfsmittel für die Diplomatie.


    Die Regierung schlägt daher eine unmittelbare Ratifikation vor. Sollten die Fraktionen keine Fragen oder Bedenken haben, würde ich gerne der "neuen" Bundesversammlung nächste Woche die Abstimmung überlassen.

    Ich beantrage eine Aussprache zur Charta der Konferenz der Nationen.


    Charta der Konferenz der Nationen


    Präambel

    Gedenkend dem gemeinsamen Erbe der Menschheit und der daraus folgenden Verpflichtung, dies der Nachwelt zu erholten und nachfolgenden Generationen Werte und Weisheit zu vermitteln

    In Verantwortung und in der Liebe dem Menschen gegenüber geleitet und inspiriert

    Im Willen Recht von Unrecht zu trennen und die Welt und ihre Wunder und Schätze zu erhalten


    geben sich die hier versammelten Nationen folgende Charta und begründen mit ihr die Konferenz der Nationen.


    Mandat der Konferenz der Nationen


    Das Mandat der Konferenz der Nationen ist die Bewahrung von Kultur und Überlieferung als gemeinsamen Erbe der Menschheit. Dieses Mandat ist nur durch die Wahrung des Friedens und Rechtes zu gewährleisten. Getragen wird das Mandat durch die Kommunikation und das angemessenen Verhalten aller Nationen der Menschheit. Auseinandersetzungen zwischen den Nationen sind angemessen, so sie im Rahmen einer von der Konferenz bestimmten Weise stattfinden.


    Verfasstheit der Konferenz der Nationen


    Die Konferenz der Nationen tagt öffentlich in Eulenfurt, Eulenthal. Jede Nation, die durch ihre freie Entscheidung der Konferenz der Nationen beitritt, unterwirft sich damit ihren Regeln und dieser Charta. Eintritt erfolgt durch Ratifikation der Chara durch die legislativen Organe der beitretenden Nation so die Nation von der in der Konferenz versammelten Nationen mehrheitlich als souverän anerkannt wird. Austritt erfolgt durch Erklärung des bevollmächtigten Vertreters einer Nation und beinhaltet das Erlöschen aller Verbindlichkeiten in einer Frist von 90 Tagen. Ferner kann eine Nation ausgeschlossen werden, so zwei Drittel der versammelten Nationen ihr die Souveränität aberkennen, oder ein berechtigter Vertreter der Konferenz mehr als 90 Tage ferngeblieben ist.

    Die Konferenz der Nationen besteht aus einer Vollversammlung, in welcher jede teilhabende Nation eine gleichwertige Stimme besitzt, sowie einem Sekretariat, das diese leitet und die Beschlüsse und Vereinbarungen pflegt und zur Einsicht bereithält.

    Die Konferenz der Nationen wird zu den Verfahren in der Vollversammlung eine eigene Satzung erlassen.


    Verbindlichkeiten der Konferenz der Nationen


    Jenseits des Mandates der Konferenz der Nationen sind die einzelnen Nationen nur an die Bestimmungen der Beschlüsse und Organschaften gebunden, denen sie freiwillig zustimmen und beitreten. Zu diesem Zweck schafft die Konferenz der Nationen Organe und Unterorganisationen durch Beschluss in der Vollversammlung.


    Eine Änderung an dieser Charta ist nur mit Zweidrittelmehrheit aller souveränen Mitglieder möglich. Die Änderung an der Charta erfordert eine neue Ratifikation durch die versammelten Nationen.


    Wir sind uns bewusst, dass egal welche Regierung nachfolgt die Impulse unterschiedlich sein werden. Es liegt in unserer, in Severaniens Entscheidungsgewalt, wie wir weiterverfahren! Ich möchte keinen Persilschein für meine Regierung oder eine Nachfolgeregierung. Wir möchten zunächst internationale, verbindliche Regelungen - aber eben auch Spielraum. Wenn wir als Land entscheiden aus Frajštajn raus zu gehen, dann liegt es in unserer Hand. Das ist auch wichtig!


    Das heißt aber nicht, dass wir diplomatisch deswegen einen anderen Pfad gehen müssen. Der Pfad bleibt derselbe und ich appelliere im Namen des Landes diesen Pfad mitzugehen – auch wenn sich später womöglich die Ziele und Entscheidungen unterscheiden werden. Denn es geht hier auch um den Respekt Severaniens als verlässliches Mitglied in Antica und in der Weltgemeinschaft zur Sicherung des Friedens.

    Wie wird mit Imperia verfahren? Als ehemalige Kolonialmacht Vesterans hat Imperia durchaus historische Bedeutung für Severanien.

    Stand heute wird Imperia gemeinsam mit Freistein und Katista Teil Ratelons bleiben. Die SBZ Freistein bleibt dabei die Ausnahme. Wir - zugegebenermaßen- hoffen auf demokratische Impulse aus Katista, die auch Imperia (und Südkant) beeinflussen werden. Severanien wird damit Teil der Lösung sein, Einfluß über Lideric in Imperia bzw. Ratelon auszuüben.

    Wir begrüßen die klare Regelung zu den Reparationszahlungen und den Entwaffnungsbedingungen. Diese bieten eine solide Grundlage für die Sicherstellung von Frieden und Stabilität. Ich möchte jedoch betonen, dass die praktische Umsetzung dieser Maßnahmen eng überwacht werden muss, um eine reibungslose Durchführung zu gewährleisten.

    Wir leisten unseren Beitrag über das Engagement in Frajštajn. Ich danke für die wohlwollenden Worte zum Kompromiss.

    Vielen Dank für ihre Rückmeldung Präsident Mehmedbašić. Ich muss zugeben, dass die Vertragsversion geschuldet den schwierigen Umständen der multilingualen Verhandlungen zu ein paar formellen und inhaltlichen Ungereimtheiten geführt hat. Die Gespräche waren leider auch durch einige Wortgefechte geprägt, die die Konferenz zwischenzeitlich fast zum Scheitern brachten. Ihre Kritik ist dennoch an manchen Stellen angemessen gewesen.

    Nach dem letzten Wochenende und auch der von ihnen geäußerten Kritikpunkte hat die severanische Delegation diesen überarbeiteten Entwurf nun vorgeschlagen:


    https://fürstentum-eulenthal.de/forum/index.php?thread/75-artria-h%C3%B6henbad-osterspitze/&postID=1576#post1576


    Die meisten Punkte werden verbleiben müssen, gerade die Schiedskommission nun bereits fertig zu regeln, würde uns nicht zum Abschluss bringen. Ich habe tiefes Vertrauen, insbesondere auch in Eulenthal, dass wir hier schnell eine angemessene Lösung finden. Prinzipiell ist ein Schiedsgericht ja keine mehrheitssuchende Institution wie, sondern ein Gesprächsforum um Kompromisse zu finden.

    Vielen Dank. Ich möchte heute Abend eine Übersicht geben über die langwierigen Verhandlungen bzgl. Ratelon und einer Einigung mit allen, wie es weiter gehen wird: Wir hatten viele Probleme eine Lösung zu finden, die Stimmung war immer wieder von Mißtrauen geprägt, mehrere Abbrüche erfolgten. Am Ende verhandelte Severanien im Namen der gesamten Intesa.


    Die Einigung sieht vor, dass das Ratelon wie wir es kannten so nicht mehr bestehen bleibt. Imperia, Katista und Freistein werden ohne Salbor und voraussichtlich auch Roldem bestehen bleiben. Unser Beitrag dazu wird die Übergangsweise Verwaltung Freisteins sein. Als Sonderbesatzungszone werden wir die Kontrolle behalten. Das wird nicht angenehm aber es wird unseren Frieden sichern.


    Über Herót muss ich kein Wort mehr verlieren. Es ist bereits Teil Gran Novaras, ebenfalls werden die Westlichen Inseln Teil Futunas.


    Können wir uns überhaupt das alles leisten? Wir sagen ja. Viel wichtiger ist es aber, dass wir uns das leisten müssen um die Stabilität zu halten. Die Reparationszahlungen sollten zumindest einen Teil der Ausgaben tragen, was aber eine Herausforderung wird, da bin ich ganz offen ist. Der Personalaufwand militärisch und zivil wird enorm.


    Die Regierung schlägt vor, neben dem Vertragswerk, das ich noch vorstellen werde, einen Hohen Repräsentanten Frajstajns zu ernennen, welcher direkt der Bundespräsidentin berichtet und die zivile Verwaltung Freisteins überwacht und den Weg Freisteins in demokratische Gefilde überwacht.


    Wertes Haus, ich würde mich freuen, wenn beide Kammern den Verträgen zustimmen werden.

    Ich freue mich auf ihre Rückfragen.



    Links:
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    II
    III

    Erste Hilfslieferungen und die Koordinationsteams sind gelandet.

    https://forum.mnprojekte.net/w…&postID=686093#post686093


    Wir sind guter Dinge, dass wir binnen der kommenden Tage die weiteren Hilfslieferungen an den drei Standorten empfangen können. Unsere Mission heißt nun erst mal Leben zu retten und Leid zu verhindern. Die Standorte sind wie angekündigt zunächst in den Gebieten der Regierungstreuen. Wir versuchen Kontakte aufzubauen, die eine Landung auch in andere Gebiete ermöglichen, allerdings natürlich nur wenn wir die Zusicherung erhalten, dass wir nicht als Feinde angegriffen werden.

    Vinasy, 24. Juni 2024


    Die Intesa wird in einer koordinierten, gemeinsamen Aktion Zedarien helfen. Futuna wurde darüber informiert, dass entsprechend ein deutlicher Anstieg an Flugzeugen und Schiffen, auch militärischer Art, in und um Zedarien zu verzeichnen sein werden zur möglichst breiten Hilfsmission.