Beiträge von Ajdin Salihović

    Nach monatelangen intensiven Bauarbeiten und Anstrengungen waren die meisten Anlagen und Einrichtungen betriebsbereit. Die Grube ist nahezu vollständig vorbereitet und einsatzfähig. Die Verwaltungsgebäude sind bezugsfertig und werden bereits von den Mitarbeitern des Unternehmens genutzt. Die Mine ist bereit, ihre volle Produktionskapazität noch innerhalb dieses Jahres zu erreichen und einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wirtschaft und zum Bergbausektor zu leisten. Basierend auf den aktuellen Schätzungen und dem fortschreitenden Ausbau wird erwartet, dass in diesem Jahr eine beeindruckende Abbaurate von etwa einer Million Tonnen Bauxit erreicht wird.

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    Die Waffenschmiede "Arsenal Aresinija" ist eine der größten und bedeutendsten Waffenschmieden in der Republik Aressinien. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2012 von dem Waffentechniker Džemal Mujkic, der sich auf die Herstellung von Handfeuerwaffen spezialisiert hatte. Seitdem hat sich Arsenal Aresinija kontinuierlich weiterentwickelt und produziert heute eine Vielzahl von modernen Waffensystemen und Ausrüstungen für die Streitkräfte der Bundesrepublik. Dank der heimischen Waffenschmieden verfügt Severanien über die Fähigkeit, einen Großteil seiner Ausrüstung und Waffensysteme selbst herzustellen. Hierbei werden eigene Entwicklungen genutzt, während bei Handfeuerwaffen ausländische Lizenzen zum Einsatz kommen.


    Arsenal Aresinija verfügt über eine erstklassige Infrastruktur, die es dem Unternehmen ermöglicht, seine Waren schnell und effizient an seinen Bestimmungsort zu liefern. Die Waffenschmiede ist an das Eisenbahnnetz angeschlossen und verfügt über einen eigenen Güterbahnhof, der es ermöglicht, große Mengen an Waffen und Ausrüstungen schnell und unkompliziert zu transportieren.

    Ein plötzlicher Wintereinbruch hatte den Fortschritt der Arbeiten im März gebremst, da einige Baumaschinen nicht für den Einsatz bei Minusgraden ausgelegt waren. Es gab einige Verzögerungen beim Bau der Stromleitungen und Wasserleitungen aufgrund fehlender Genehmigungen. Derweil dauern die Auseinandersetzungen zwischen den Gegnern und Befürwortern der Mine an, während die Bauarbeiten nach Frühlingseinbruch voranschreiten und immer mehr Ausrüstung und Infrastruktur auf das Gelände gebracht wird. Nach dem Bau von speziellen Auffangbecken für das Abwasser der Mine und der Installation modernster Filteranlagen sind die Risiken für eine Kontamination des Grundwassers minimiert worden. Eine Gruppe von Umweltexperten wurde engagiert, um die Auswirkungen der Mine auf die Umwelt zu überwachen und zu minimieren. Dennoch wurde die Präsenz der Sicherheitskräfte erheblich ausgebaut.

    Eine Vielzahl von Baggern, Bohrern und anderen Abbaugeräten befindet sich seit Monatsmitte auf dem Gelände. Der Ausbau von Straßen, Stromleitungen, Wasserversorgung und Kommunikationssystemen schreitet rasant voran, um die Mine mit der Außenwelt zu verbinden und die Energieversorgung, das Wasser und die Kommunikation zu gewährleisten. Anfang März sollen die beiden großen Verwaltungsgebäude bezugsfertig sein, die Fertigstellung weiterer Unterkünfte für die Mitarbeiter, erster Werkstätten, Lagerhallen, Laboratorien und Sicherheitseinrichtungen sind für Mitte des Jahres geplant.

    Salihović sieht sich gezwungen, öffentlich Stellung zu beziehen, nachdem eine Lokalzeitung enthüllt hatte, dass aressinische Experten jüngst davor gewarnt haben, dass die Grundwasserversorgung im Großraum Skenderevo durch die neue Mine einem inakzeptablen Kontaminationsrisiko ausgesetzt werden könnte. Trotz der anfänglichen Warnungen, dass große Regengüsse Chemikalien und Krankheitserreger spülen und das Wasser für Monate oder länger ungenießbar machen könnten, hatte ArAl begonnen, den Aufbau der Mine unbeirrt fortzusetzen. In einer Erklärung gegenüber der Lokalpresse und einigen aufgebrachten unmittelbaren Anwohnern am späten Montag sagte Salihović, dass sein Unternehmen seit Jahren in sensiblen Gebieten im gesamten Bundesgebiet Bergbau betrieben habe, ohne die öffentliche Trinkwasserversorgung negativ zu beeinflussen. Man nehme jegliches Feedback und Bedenken sehr ernst.

    Etwa 150 Kilometer südwestlich der Mine sitzt Salihović in seinem Büro in der Innenstadt von Aressaraj. Er koordiniert den zukünftigen Abtransport des Bauxits und versucht seit Tagen die verantwortlichen staatlichen Stellen zu kontaktieren. Bahnlinien müssen modernisiert oder neu gebaut werden, um die neue Mine im Hinterland zu bedienen. Dafür werden Waggons, Lokomotiven und Signaltechnik benötigt.