Erkundigt sich über die Seminare zu den Grundlagen des sozialistischen Zivilrechts und nimmt sich längerfristig vor, eins zu besuchen.
Beiträge von Bojan Bašović
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Der Jedinstvo-Politiker wohnt im dritten Stock eines alten Plattenbaus, welches früher als Regierungsgebäude genutzt wurde. Später hat man die Regierungsbehörden, die hier Büros unterhielten, in andere Gebäude verlegt und Wohnungen in diesem Plattenbau eingerichtet. Башовић und seine Familie waren unter den ersten, die sich um eine Wohnung in diesem Haus bewarben. Vorteile dieses Wohnsitzes ist unter anderem die Nähe zum Stadtzentrum.
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Bojan BaŠ¡ović / Бојан Башовић
Ulica оrtava FaСizma 35
VinaСi - Severanija
Bildurheber: Aktron / Wikimedia Commons; Lizenz: CC BY 3.0 -
Ich bin übrigens gerne bereit, bei der Bekämpfung der Bots mitzuhelfen, und würde mich sehr freuen, wenn man unproblematisch und schnell Neben-IDs einrichten und aktivieren (!) könnte.
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Inmitten dieser Phase der politischen Instabilität und nur sehr kurz nach der Befreiung des Jedinstvo-Generalsekretärs Bojan BaŠ¡ović aus der Gefangenschaft der Militärjunta findet im Kulturzentrum "Sozialismus" in Duranje, welches seit Jahrzehnten kulturelle und politische Veranstaltungen austrägt, ein Tanzabend mit kaysteranischen, aber auch vielen vesteranischen Volkstänzen statt.
[YOUTUBE]phrznVQlvkg[/YOUTUBE] -

JEDINSTVO
Demokratski SocijalistiKulturni centar "Socijalizam"
Ulica Grada Optijane 74
Duranje
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Es ist brühend heiß, doch für die Genossen der Jedinstvo ist das kein Grund, Pause zu machen. In der Altstadt von Prespan sind dieser Tage einige Aktivisten in roten T-Shirts zu sehen, die durch die Gassen schlendern und albernisch- und severanischsprachige Flyer zur Jedinstvo und ihrem Einfluss in Severanien verteilen. Teilweise kommt es auch zu netten Gesprächen - in sehr gebrochenem Albernisch.
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Stari grad Prespana
In der Altstadt der kleinen Küstenstadt Prespan taumeln sich besonders im Sommer viele Touristen...
Urheber des Fotos: xiquinhosilva from Cacau; Lizenz: CC BY 2.0
Änderungen (Rahmen) vorgenommen. -
Ich möchte zunächst alle verbliebenen Spielerinnen und Spieler Severaniens und natürlich jeden neugierigen Leser, der hier gerne mal reinschaut, grüßen.
Ich lese in Severanien seit 2010 mit und habe mich 2011 angemeldet, um mit einer unspektakulären ID mitzumachen. Bojan BaŠ¡ović gehört der hauptstädtischen Mittelschicht an und ist Mitglied der Jedinstvo. Schon damals bestand ein Großteil der hiesigen Simulation aus Hamsterkäufen in der VinaŠ¡i (weil eine Ausgangssperre verhängt worden war), Straßenschlachten und diversen Aufrufen, ein Zarenreich zu errichten. Später glaubte man, den Aktivitätsschub in der Zusammenarbeit mit Ländern wie der SDR und Zedarien gefunden zu haben. Auch dies schien nicht wirklich zufriedenstellend zu sein und man entschied sich später, ein nationalsozialistisches (man sehe sich den Namen dieser Partei an) Severanien zu gründen. Vukan wurde zum Präsidenten gewählt und ich muss zugeben, dass es eine Weile lang echt spannend und interessant war, hier zu simulieren und mitzuspielen. Die beiden Streitparteien bekämpften sich in langen Diskussionen, hielten Großdemonstrationen ab und entwickelten Strategien gegen den politischen Gegner. Das ist der Idealzustand der politischen Simulationsebene einer Mikronation. Leider hatte sich schon damals angekündigt, was mir heute immer mehr ins Auge sticht: Es gibt Leute, die glauben, dass der Ausgang einer Simulation von vornean abgestimmt und festgelegt sein muss - unabhängig von allen Mehrheitsverhältnissen, die vorherrschen, oder der demokratischen Entscheidung der gesamten Spielerschaft. Darum bekam ich beispielsweise damals, als ich mich für die Jedinstvo und gegen Vukan stark machte, mehrere Private Nachrichten, in denen man mir nahelegte, mich auf die Seite der "Gewinner" zu schlagen und einen Systemwechsel zu unterstützen. Mir war damals sofort klar, dass dieser Systemwechsel scheitern würde. Ohne im Sim-Off ausführlichst zu planen (und zwar indem man so viele Leute wie möglich in das Boot holt und gemeinsam Ideen und mögliche effektive Vorgehensweisen sammelt), ist jede Simulation, insbesondere in diesem besonderen Maßstab, eine Totgeburt. Ich habe hier in Severanien bei weitem nicht den Überblick, wie ich ihn in manch anderer Mikronation habe, was die realen Personen hinter den einzelnen IDs angeht, aber Präsident Vukan machte sich jedenfalls irgendwann aus dem Staub und wurde abgelöst. Die Herren (?), die sich vorher für einen Systemwechsel einsetzten, verschwanden ebenfalls. Severanien stand da, wo es immer stand.
Ende 2014 wurde Herta Markiević zur Präsidentin gewählt. Sie hat im Bundesrat geredet, niemand reagierte. Sie hat mich zu ihrem Innenminister gemacht und ich muss sagen, dass ich in diesem Amt so gut wie nichts erreicht habe (außer natürlich in regelmäßigen Abständen in das Forum zu schauen). Ich möchte dennoch darauf aufmerksam machen, dass die Präsidentschaftswahlen 2014 zu mehr Aktivität beigetragen haben.
Um endgültig ein Zeichen zu setzen und Denkanstöße für Simulationen in Severanien zu geben, habe ich mich neunten Juli 2015, also vor etwas weniger als zwei Wochen, zum Generalsekretär der Jedinstvo wählen lassen. Wie man anhand meines neuen Avatars und meiner Signatur erkennen könnte, meine ich das durchaus ernst und bin auch gerne bereit, meine Zeit in dieses Projekt zu stecken. Zu der, in der eben verlinkten Bekanntmachung der Jedinstvo angekündigten Ansprache Bojan BaŠ¡ovićs ist es nie gekommen, weil ein Tag nach meiner Wahl zum Generalsekretär anscheinend geputscht wurde. Dass dazu im Grunde derselbe Text genutzt wurde wie bereits 2011, und dass sich hinter diesem putschenden General wieder dieselbe reale Person verbirgt, ist ja geradezu zynisch. Allem Anschein nach hat man gemerkt, dass ich mit meiner sozialistischen ID aktiv werden möchte und versuchen, die Jedinstvo zu reaktivieren - und dies mit diesem Militärputsch verhindern wollen. Die Jedinstvo hat, welch Überraschung, Widerstand geleistet. Eine Großdemonstration wurde binnen weniger Minuten aufgelöst (!) und Bojan BaŠ¡ović, meine ID, wurde eingebuchtet. Für mich bedeutete das also: Entzug aller Schreibrechte in den SimOn-Unterforen Severaniens und kein Zugang zu meinem PN-Postfach (!). [SIZE=7]Ähnliches passierte auch hier.[/SIZE]
Ich habe mich, vor allem nach einem Gespräch mit einem anderen Administrator Severaniens, dazu entschieden, diesem Putsch Zeit zu geben. Mir war klar, dass es sich um eine oberflächliche One-Man-Show handelte, aber es gab die Möglichkeit, dass im Hintergrund etwas geplant war. Seit meinem Thread, in dem ich mich über den harschen und unfreundlichen Umgang mit meiner Person und ID beschwert habe, ist hier nichts passiert. Weder im Sim-Off noch im Sim-On wurde gepostet, es wurde kein Simstrang aufgebaut. Zusammengefasst bedeutet das für mich: Man hat verhindert, dass ich mich mit meiner ID Bojan BaŠ¡ović für ein aktives, noch besser ausgestaltetes Severanien einsetze und bemühe, hier jedem etwas Spaß zu bereiten, aber gleichzeitig hat man, nachdem man mich gesperrt hat, diese Mikronation auf eine schreckliche Weise vernachlässigt. Die Person, die mich gesperrt hat, hat in zehn Tagen keinen einzigen Beitrag mehr gemacht. Ich habe jeden Tag reingeschaut.
Heute wurde ich von einem anderen Administrator freigeschaltet, damit ich eine Befreiung aus dem Gefängnis simulieren kann. Das habe ich so auch getan. Darüberhinaus habe ich in verschiedenen Republiken Severaniens und in einigen Regierungsbehörden Anstöße für Simulationen gegeben und werde dies auch weiterhin machen. Vor allem die Tatsache, dass neue IDs von Administratoren freigeschaltet werden müssen und dass es eben auch einen Administrator gibt, der meine IDs wohl nicht so gerne freischaltet, sondern ihnen eher das Schreibrecht entzieht, macht es mir schwierig, Neben-IDs zu erstellen und damit beispielsweise bei der Ausgestaltung zu helfen oder in den Republiken aktiv zu werden - obwohl ich das so gerne wäre! Deshalb poste ich, bis mir etwas anderes ermöglicht worden ist, mit der ID Bojan BaŠ¡ović.
Ich bin ein großer Fan des Balkans und des ehemaligen Jugoslawiens. Ich habe Severanien als Jugoslawien-MN kennengelernt und finde, dass die Welt der deutschen Mikronationen eine solche benötigt. Faschistische und schwarz-weiße Mikronationen, Monarchien und Oligarchien sowie kommunistische Diktaturen haben wir genug. Severanien aber konnte bisher Demokratie (Diskussion, Diskurs, Wahl) sehr gut mit dem Balkan- und Jugoslawien-Flair verbinden (vor allem Pelagonija finde ich zum Anbeißen). Jetzt gilt es, aus diesen dreiseitigen Unterforen mehr zu machen, Städte auszugestalten, Familien zu simulieren oder auch mal eine Autowerkstatt (die ausländische Kunden gerne mal um einige Talir verarscht). Gerne können wir auch mal zusammen eine Großveranstaltung organisieren: eine Fußball-WM, eine Olympiade? Vielleicht eine Handball-WM?
Ich danke dem Administrator, der mir ermöglicht hat, wieder Beiträge machen zu dürfen, und hoffe, dass ich schildern konnte, warum ich es - auch persönlich - für eine Schweinerei halte, wie einige hier mit ihren Mitspielern umgehen.
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Vor dem Veligrader Rathaus versammeln sich am Abend des Mittwochs einige tausend Bürger, um gegen die überteuerten Fahrpreise im städtischen Nahverkehr zu demonstrieren. Der hiesige Verband der Jedinstvo fordert kostenlose öffentliche Verkehrsmittel, wurde von anderen Verbänden der Partei allerdings bisher immer enttäuscht, da die Forderung als "nicht realisierbar" beschrieben wird.
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Kurz nach den Auseinandersetzungen um das Centralni Zatvor in VinaŠ¡i und seiner gewaltsamen Befreiung spricht Bojan BaŠ¡ović in einer Fernsehansprache zu den Severanen. Die Ansprache wurde im Gebäude eines Jedinstvo-Ortsverbandes außerhalb VinaŠ¡is aufgenommen und den größten Fernsehsendern des Landes zugeschickt. Nur sehr wenige haben den Mut, die Aufnahme auszustrahlen. Kurz nachdem klar ist, dass es aber Sender gibt, die das tun, ziehen immer mehr Kanäle nach.
Liebe Landsleute, stolze Severanen, meine lieben Genossinnen und Genossen,
die letzten beiden Wochen sind vom Leid, welches unsere Völker durchleben, geprägt. Eine Gruppe von Generälen, die sich wichtig genug finden, um einen erneuten Putsch zu versuchen und unsere Verfassung, unsere Gesetze außer Kraft zu setzen, haben unser Vaterland Severanien in das Chaos gestürzt. Jeder Tropfen Blut, der im Rahmen unseres Widerstandes in Aresinija, Pelagonija, Vesteran oder Kajsteran verloren wird, ist das Ergebnis einer diktatorischen Militärherrschaft, die unserem Land nichts anderes außer Ausgangssperren und die Aufhebungen von Bürgerrechten und Freiheiten gebracht hat. Die Jedinstvo, alle Sozialistinnen und Sozialisten, Kommunistinnen und Kommunisten Severaniens stellen sich gegen den Militärputsch und gegen die Diktatur NebojŠ¡a Mićunovićs.
Wir sind weit mehr Menschen, als sich einige vorstellen können. Millionen von Severanen sind bereit, ihre Nation und ihren Sozialismus zu verteidigen. So wie wir gegen die Feinde im Westen, gegen Ratelon kämpften, so kämpfen wir heute gegen die ausländischen Machenschaften, die die severanische Integrität, den severanischen Sozialismus und seine Demokratie angreifen. Diejenigen, die es wagten, die demokratischen Prinzipien unserer Gesetzgebung auf Eis zu legen... Diejenigen, die es wagten, mal wieder zu putschen und zu versuchen, den Sozialismus in Severanien zu schwächen... All diejenigen sind die Spione, die hinterlistigen Spione des Auslands. Sie sind die Marionetten derer, die ein geschwächtes, faschistisches und kapitalistisches Severanien in den Händen der Großmächte und ihrer Claqueure sehen möchten.
Meine Landsleute, Aressinier, Pelagonier, Vesteranen, Kaysteranen!
Die Jedinstvo leistet diesem Militärputsch Widerstand. Ich rufe Euch alle auf, uns bei unserem Widerstand zu unterstützen und die Demokratie Severaniens wieder ins Leben zu rufen. Ich rufe Euch alle auf, uns bei unserem Kampf für severanische Demokratische und für severanischen Sozialismus zu unterstützen. Ich rufe Euch auf, die faschistische Herrschaft des Militärs zu beenden.
Ich fordere jetzt außerordentliche freie Präsidentschaftswahlen in allen Republiken Severaniens und eine außerordentliche Sitzung des Bundesrates. Das Zentralkomitee der Jedinstvo fordert die Rückkehr zur Demokratie und die Neubesetzung aller hohen Ämter. Wir sind bereit, Opfer zu geben. Es ist Zeit, Severanien zu stabilisieren.
Ich zähle auf alle Genossinnen und Genossen sowie auf all meine ehrenvollen Landsleute!
Hvala lijepa!
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In dieser Nacht wird Bojan BaŠ¡ović befreit. Dreißig Krankenwagen sind bereits angekommen und transportieren die Verletzten in die nächsten Krankenhäuser. In der Ferne sind weitere Sirenen zu hören.
Im Umkreis des Gefängnisses, aber auch in den meisten anderen Bezirken der severanischen Hauptstadt schläft niemand mehr. Die Menschen schauen entweder aus ihren Fenstern oder haben sich demonstrativ mit ihren Severanienflaggen vor die Wohnblocks gestellt. Es wird gesichtet, wie mehrere Panzer auf das Gelände der Strafanstalt fahren. Mehrere Hundertschaften an Polizisten fahren durch die Straßen und versuchen, die Menschenmengen durch den Einsatz von Tränengas aufzulösen. Als dabei ein ebenfalls demonstrierender Kriegsveteran umkippt und ärztlich versorgt werden muss, bekommen die Soldaten den Zorn des Volkes zu spüren und rücken ab.
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Ich beantrage erneut die Bekanntmachung der Gründe für den Gefängnisaufenthalt des Generals Haris Ljepolić.
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Vor dem Zatvor spielen sich dramatische Szenen ab. Vor dem Haupteingang versammeln sich immer mehr Demonstranten, die die Nacht mit dem Licht ihrer Smartphones, die hier auch schon längst eingezogen sind, erleuchten. Vor ihnen stehen allerdings mindestens genau so viele Polizisten und Soldaten. Es spricht sich kurzerhand herum, dass ein Kommandant einen Schießbefehl gegeben haben soll. Im Gefängnis selbst werden die Häftlinge in einigen wenigen Räumen gesammelt und von Wärtern bewacht. Besonderes Augenmerk liegt natürlich auf Bojan BaŠ¡ović.
Während sich viele Soldaten vor dem Haupteingang sammeln und die Menge zwischenzeitlich erfolgreich auflösen, wird der zweite Eingang des Geländes von wenigen hundert Menschen gestürmt. Trotz aller Absprachen setzen die Demonstranten Schusswaffen und scharfe Messer ein. Vor dem Anblick dieser Szenen flüchten viele Soldaten, die ihren Dienst auf dem Gelände der Strafanstalt machen. Auch einige Wärter versuchen über den Haupteingang zu entkommen, weil sie sich gegen die Demonstranten nicht mehr wehren möchten. Unter den Soldaten und Polizisten befinden sich immer noch viele Parteimitglieder und alte Genossen. Dem Befehl eines höheren Offiziers, nun auch am Haupteingang und auf den umliegenden Straßen Schusswaffen zu nutzen und, wenn benötigt, Hausdurchsuchungen zu machen, wird nicht gehorcht. Auf der anderen Seite des Gefängnisses kommen indes dutzende Polizisten, Soldaten und Demonstranten ums Leben oder werden verletzt.
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Am späten Abend des 21. Juli - es ist schon dunkel - laufen rund 1.500 Menschen vor dem Zentralen Zatvor in VinaŠ¡i auf und demonstrieren zunächst friedlich. Das perfekte Informationsnetz die gute Kommunikation innerhalb der Jedinstvo-Verbände führte außerdem dazu, dass viele Anwohner aus ihren Wohnungsfenstern ragten und - als Ausdruck ihres Protests - Lärm mit Pfannen und Töpfen machten. Unter diesen spontanen Demonstranten befanden sich nicht nur Anhänger der Jedinstvo, sondern auch gemeine Bürgerinnen und Bürger, die seit Tagen vom Militär dazu genötigt wurden, ihr tägliches Leben grundlegend zu ändern und sich den Repressalien der Generäle zu beugen. Das Gefängnis, in dem BaŠ¡ović gehalten wird, wird sehr stark bewacht und geschützt. Kaum sind die Demonstranten in nächster Nähe zur Strafanstalt, rücken mehrere Hundertschaften an Polizisten und Soldaten an, um das Gefängnis abzusichern. Aus einigen Fenstern der anliegenden Wohnhäuser fliegen bald Eier, Flaschen und Steine auf die Polizisten. Die Demonstranten auf der Straße hatten vorher mehrere Aufrufe gestartet, um zu verhindern, dass Schusswaffen zum Einsatz kommen. Die große Mehrheit dieser Protestierenden hat also keine Schusswaffen dabei. Es kommt zu größeren Tumulten und Auseinandersetzungen, als Wasserwerfer vorgefahren werden und Polizisten theatralisch und demonstrativ ihre Waffen laden.
Während sich vor dem Gefängnis bürgerkriegsähnliche Szenen abspielen, kommt es auch auf dem zentralen Stankovićev Trg zu Auseinandersetzungen zwischen den Streitkräften und einigen hundert Anhängern der Jedinstvo. Während am Boden Flaschen, Steine und Gummigeschosse ausgewechselt werden, öffnet sich in einem der Gebäude am Trg ein Fenster. Die an einen Verstärker angeschlossene Stereoanlage, die so weit wie möglich auf die Fensterbank gestellt worden war, spielt erst die Internationale und dann die Nationalhymne Severaniens. Spätestens beim dritten Takt dieser Hymne wird es auf dem Trg leise und alle Beteiligten, Polizisten wie Demonstranten, zeigen ihren Respekt vor der Nation. Nach Ende der Nationalhymne setzen sich die Straßenschlachten in den Nebenstraßen des Stankovićev Trgs fort.
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Obwohl die meisten Medien weitestgehend mundtot gemacht worden sind, verbreitete sich die Nachricht von Bojan BaŠ¡ović Festnahme wie ein Lauffeuer. In einigen Lokalzeitungen wurde offen berichtet, während größere Zeitungen und Fernsehsender entweder nicht berichteten oder nur versteckt. Der Sender нivot verbreitete die Meldung, BaŠ¡ović sei in der Nähe des Gerichtshofes in einen Fahrradunfall verwickelt worden und liege im Krankenhaus. Auf anderen Sendern wurde ein Aufruf einiger Ortsverbände der Jedinstvo gesendet, welcher als Werbung markiert war und davon sprach, dass ein "hoher Genosse" seit dem 12. Juli 2015 "vermisst" sei. Im Ausland war und ist die Festnahme des Jedinstvo-Generalsekretärs bekannt.
Trotz der Ausgangssperre trafen sich in der Nacht vom 19. zum 20. Juli mehrere hundert Mitglieder der Jedinstvo in dem Gebäude eines Bezirksverbandes in VinaŠ¡i und beschlossen, gegen die Verhaftung Bojan BaŠ¡ovićs zu demonstrieren und ihn, wenn nichts anderes mehr möglich ist, aus dem Gefängnis zu befreien. Das Zentralkomitee der Jedinstvo wurde nur dürftig darüber informiert. Die Aktion soll ausdrücklich nicht im Namen der Partei durchgeführt werden.
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grad Veligrad
градÑко Ñобрание
gradsko sobranie
Trg Dragan Darkovica 1
Veligrad-Centar
Urheber des Fotos: RaСo, Lizenz: CC BY-SA 3.0 -
Ich habe geputscht?!

Ich habe den Versuch unternommen, Severanien zu reaktivieren, habe mich zum Generalsekretär wählen lassen. Das einzige, was Dir eingefallen ist, ist zu putschen und mir die Schreibrechte zu nehmen. Bei dieser Qualitätssim kannst du mit Pio ganz viel Spaß haben.
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Toll, jetzt haben wir den angelockt...
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Er sitzt doch nicht im Knast, weil das so simuliert worden ist oder weil das Teil eines Sim-Strangs wäre, sondern weil Du schlichtweg keine Lust hast, vernünftig zu simulieren.
Soll ich es mir gefallen lassen, dass man mir in der MN, in der ich seit vier Jahren dabei bin, die Schreibrechte nimmt, weil einer der Administratoren über Nacht Lust bekommen hat zu putschen?