Beiträge von Slobodan Tesla

    Nun, es ist ja so: Wenn jeder sofort austritt, weil er eine Selbstzweck-Orga nicht akzeptiert, wird es niemals kontrovers zugehen können. Szenarien können auch durch Initiativen anderer Staaten entstehen, an die man sich dranhängt. Letztendlich kann ich auch keine Nachteile erkennen. Klar: Wenn wir da zu dritt rumsitzen, wird die Orga völlig unsinnig. Aber soweit ist es ja bisher nicht.

    In der Tat, verehrte Abgeordnete, muss man überlegen, wo die Alternative zum Rat der Nationen ist. Bisher war es fast usus, dass aus derartigen Organisationen ausgetreten wurde, sobald sie einem nicht mehr gepasst haben. Vielleicht ist hier ein Umdenken an der Zeit. Jedoch würde ich mich freuen, wenn die Antragsstellerin hier nochmal Stellung nimmt.

    Letztendlich hat die SPS das Potenzial, die sozialistische und sozialdemokratische Alternative in Serbien zu werden. Keine andere Partei hat dieses Potenzial. Das muss man einfach sehen.

    Zitat

    Original von Nikola Mihajlov
    Als ob ihr in der Zeit der Vorlesungen so arg beschäftigt sein würdet... ;)


    In der Zeit davor werden (bei mir) Klausuren geschrieben und die Zeit wiederum davor ist jetzt. Also bleibt nicht viel übrig. ;)

    Zitat

    Original von Girolamo Aleandro
    Dann sprechen wir halt über Fußball! Ach ne, da hat deine Freundin ja mehr Ahnung. :D


    Nur weil ich nicht behaupte, ich hätte Interesse an der deutschen Bundesliga, habe ich nicht automatisch weniger Ahnung. ;)


    Übrigens wird man bei dieser EM wieder merken, wie viele meinen, Ahnung vom Fußball zu haben. Sobald man ein paar Spieler kennt und weiß, wer auf welches Tor schießen muss. ;)

    Zitat

    Original von Ivan Todorovski
    Was illegale Aktionen anbelangt, sollte sich die Jedinstvo zunächst an die eigene Nase fassen. Ich erinnere an das gesetzlich nicht vorgesehene Konstrukt der "geschäftsführenden" Skupstina, die dem Präsidenten noch Widerstand entgegensetzte, nachdem sie bereits aufgelöst war. Und das hatte nichts mit der vorgeschlagenen Verfassungsreform zu tun. Im Übrigen war auch das von der Jedinstvo eingeleitete Amtsenthebungsverfahren gegen Juric rechtlich äußerst zweifelhaft.


    Es war doch eher so, dass Präsident Jurić das Parlament durch die andauernden Auflösungsversuchen dauerhaft ausschalten wollte. Zum Amtsenthebungsverfahren ist festzustellen, dass abschließend ohnehin ein Richter darüber entschieden hätte. Es ist das Recht der Skupstina, solch ein Verfahren einzuleiten, nicht mehr und nicht weniger.



    Zitat

    Es geht nicht nur um politische Projekte, sondern auch um die politische Kultur. Ihre obige Bezeichnung "Ihr Präsident" (dessen Partei ich, nebenbei bemerkt, nie angehörte) macht die damalige Situation mehr als deutlich: Juric wurde von der Jedinstvo niemals wirklich als Präsident der gesamten Nation anerkannt. Für sie war er ein Präsident der Opposition, mit dem man nach Belieben umspringen und ohne jeden Respekt behandeln konnte. Der Grund: Er hatte der ewigen Regierungspartei ihre Verwundbarkeit gezeigt, nachdem deren Organisation fast vollständig zusammengebrochen war. Als man sich wieder stärker fühlte, war eine unsägliche Medienkampagne die Folge. Ich bleibe dabei - das wäre auch nicht anders gewesen, wenn der Präsident größere politische Initiative gezeigt hätte. Und dies wirft ein äußerst ungünstiges Licht auf das Staatsverständnis der Jedinstvo.


    Zunächstmal kandidierten Sie wiederholt auf der Liste der Demokratska Stranka. Sie können versuchen, dies mit ihrer vorgeblichen Parteilosigkeit zu kaschieren, nützen tut das nicht.


    Jurić hatte zu Beginn seiner Amtszeit alle Möglichkeiten, Initiative zu zeigen, ohne dass zu diesem Zeitpunkt eine Medienkampagne oder Ähnliches lief. Natürlich stimmt es, dass die Jedinstvo zu Anfang des Jahres nicht regierungsfähig war. Nicht umsonst hat die Jedinstvo dem Präsidenten doch auch nach dessen Wahl die Zusammenarbeit angeboten. Jurić ist sicherlich zurecht Präsident geworden, ist aber auch zurecht aus diesem Amt ausgeschieden. Die Kampagne der Jedinstvo lief doch erst an, nachdem Präsident Jurić versuchte, die Verfassung zu brechen und ansonsten überhaupt keine Initiative zeigte.


    Was ich erwartet habe, waren Reformvorschläge in Form von neuen Gesetzen und außenpolitisches Engagement. Präsident Jurić hat beides von Anfang an nicht gezeigt und dies dann später damit begründet, die Jedinstvo würde doch ohnehin alles zunichte machen. Als Präsident sollte man es sich verkneifen, die beleidigte Leberwurst zu spielen. Das ist dem Amt nicht angemessen.

    Zitat

    Original von Ivan Todorovski
    Eine sehr anerkennenswerte Leistung, die aber mit seinen politischen Plänen nichts zu tun hat. Wie Sie richtig bemerken, habe auch ich mich für das Nationalsymbol eingesetzt, allerdings hätten mir schlicht die gestalterischen Möglichkeiten gefehlt, die Entwürfe umzusetzen. Einen Präsidenten wähle ich allerdings nicht aufgrund seiner künstlerischen Fähigkeiten.


    Wenn Sie sich die derzeitige Situation Pelagoniens vor Augen halten, dann sind künstlerische Fähigkeiten doch besser als gar keine Fähigkeiten, wie sie die hiesige Opposition an den Tag legt.



    Zitat

    Auf diese Idee kann auch kein halbwegs neutraler Beobachter kommen. Die Jedinstvo konnte es einfach nicht ertragen, nach ewiger Alleinherrschaft die Präsidentschaft verloren zu haben. Deshalb hat sie schon kurz nach dem Amtsantritt Jurics begonnen, diesen mit allen Mitteln zu mobben und zu behindern, und das auf teilweise sehr persönliche Weise. So war es kein Wunder, dass dem Präsidenten in vieler Hinsicht die Hände gebunden waren und er nicht viel erreichen konnte.


    Die Hände gebunden? Das erste, was Präsident Juric gemacht hat, war eine illegale Nationalversammlung zur Ausheblung der Skupstina anzukündigen. Als er die Illegalität eingesehen hatte, warteten wir einige Zeit auf einen Verfassungsvorschlag. Schließlich war es die Jedinstvo, die einen Entwurf erarbeitete, nicht Ihr Präsident.


    Ich frage mich was Sie überhaupt wollen. Was genau hat die Jedinstvo eigentlich verhindert außer der Untätigkeit Petro Jurićs? Nennen Sie mir doch mal ein Projekt (ein legales bitte), was die Jedinstvo aktiv verhindert hat. Sie werden einsehen müssen, dass es auch in der Regierungszeit Jurićs die Jedinstvo war, die die maßgeblichen Ideen hatte.

    Der Kollege Mihajlov hat sich - übrigens auf Ihren Wunsch - um die Visualisierung des Nationalsymbols Pelagoniens gekümmert. Für einen einfachen Bürger ist das doch schon ganz schön viel Engagement, verglichen mit dem einiger anderer.


    Zum Beispiel dem meines ach so bemitleidenswerten Amtsvorgängers. Auf die Idee, dass seine Untätigkeit Grund und nicht Folge der radikalen Opposition der Jedinstvo gewesen ist, kommen sie wohl nicht.

    Das geht ja noch. Trotzdem - auch weil wir bei der WM nicht dabei sind - schlage ich vor, zunächstmal eine severanische Meisterschaft auszurichten. Bei der Gelegenheit sieht man dann, wieviel Potenzial der severanische Fußball hat. Dann wäre auch immer noch Zeit für Planspiele in Richtung Liga.


    Ich werde mich mal in Richtung Spielsysteme schlau machen. In der Zwischenzeit können Interessierte sich um Mannschaften kümmern. ;)

    Ich rufe alle Bürger zur Teilnahme am Verfassungsreferendum auf.


    Das Referendum dauert fünf Tage ab diesem Zeitpunkt. Folgende zwei Anträge werden abgestimmt:




    Zitat

    Original von Nikola Mihajlov
    Aber genau das finde ich in Punkto Identität immer so problematisch. Klar würde sich Kaysteran anbieten oder Wislanien oder wwi. Aber lieber eine severanische Miniliga, als eine Staranenliga. Soll doch Kaysteran Severanien beitreten, dann können wir nochmal darüber reden ;)


    Eine eigene Meisterschaft könnte dieses nationale Defizit allerdings kompensieren.

    Zitat

    Original von Nikola Mihajlov
    Allein des Nationalsstolzes wegen muss eine eigene Meisterschaft, sei sie noch so klein, installiert werden.


    Aus einer Meisterschaft kann ja auch immer noch eine Liga werden, wenn sich genug Teilnehmer finden.

    Severanen!


    Leider ist Severanien bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft nicht qualifiziert.


    Zur Förderung des Nationalstolzes und der körperlichen Ertüchtigung der severanischen Völker sollte der severanische Fußball in Zukunft besonders gefördert werden. Ich bin mir sicher, dass genügend junge Talente auf unseren Sportplätzen kicken und nur darauf warten, eine professionelle Laufbahn einschlagen zu dürfen.


    Ich kann mich erinnern, dass es vor einigen Jahren in Vesteran einen relativ aktiven Fußball gab - an diese Tradition sollten wir hier anknüpfen. Zunächst müssen wir schauen, welche Mannschaften sich in unseren Republiken formieren können. Danach, ob es eine Liga gibt, der sich Severanien anschließen könnte.


    Ich bin auf diesem Gebiet sicherlich nicht ausreichend bewandert, um dies alles allein entscheiden zu können. Daher hoffe ich auf konstruktive Reaktionen und Erfahrungsberichte andere Bürger.