Beiträge von Stipe Grgić

    Können Sie das an einem Beispiel erklären, kolegata?

    "Die Befugnis der Republiken zur Anhebung des Schwellenwertes in Regionalen Innovationszonen wird bundesweit auf ein Maximum vom Zehnfachen (Faktor 10) des Basis-Schwellenwertes gemäß Artikel 10 Absatz 1 beschränkt. Für kapitalintensive Schlüsseltechnologien und Forschungssektoren kann die Bundesbehörde auf Antrag einen gesonderten Strukturfaktor genehmigen.“


    -> Beispielsweise durch eine Regelung, die erlaubt, dass in diesen Zonen bis zu 1000 Angestellte in einem Unternehmen sein könnten - man hat praktische einen Cap. Ob die 1000 reichen kann ich nicht ganz einschätzen. Vielleicht ist 15 besser. Den Faktor schlage ich vor, damit wir immer von der ursprünglichen Größe ausgehen in Artikel 10. Damit hat der Bund zum einen weiter eine Hoheit über den maximalen Wert und jede Innovationszone auch die Möglichkeit durchaus einen geringeren Faktor nur zu erlauben.

    Ich bin skeptisch. Die aktuelle Form ist eine gelungene, effiziente organisatorische Mischform. Zur Stärkung der Republiken wäre eine Verkleinerung der Bundesmandate sinnvoller, aber natürlich weniger repräsentativ. Aber hier wurde ja schon klar gesagt, dass es nicht das Ziel sei. Das Ziel ist aber weiter unscharf formuliert und von Blockaden die Rede, als nein, also es ist mir einfach nicht verständlich.

    Zunächst glaube ich dass der Entwurf gegenüber dem bisherigen WOG und auch dem alten und ehemaligen Gesetz der Arbeiterselbstverwaltung einen Vorteil hat: klare Regeln, Definitionen und eben auch deutlich mehr Möglichkeiten. Den Kollegen der Jedinstvo muss klar sein, warum wir hier sind. Das ist nicht weil Radikale den Staat umbauen möchten und den grenzenlosen Kapitalismus einführen wollen.


    Die reine Arbeiterselbstverwaltung unter dem alten severanischen Gesetz über die vereinigte Arbeit hat in den letzten zehn Jahren schmerzhaft bewiesen, dass kollektive Betriebe ohne externe Marktdisziplin zu fatalen Fehlanreizen neigen. Die Arbeiterstimmrechte führten in den Räten meist dazu, dass Gewinne direkt in höhere Löhne flossen, anstatt in die langfristige technologische Modernisierung der Produktionsmittel reinvestiert zu werden. Das Resultat in unserem Markt sind: akuter Kapitalmangel, technologischer Rückstand und eine dramatische Ineffizienz der Betriebe. Die fehlende Koordination zwischen den zersplitterten wirtschaftlichen Einheiten könnte jederzeit kollabieren bei einer solchen verdeckten Inflation.


    Daher ist die Idee dahinter richtig. Was ich allerdings vorschlagen würde ist eine Definition eines Faktors für die Anzahl der Angestellten/Arbeiter, bis wohin solche Ausnahmen zur Vergenossenschaftlichung möglich sind. Beispielsweise bis zu Faktor 10 für Unternehmen und Faktor 25 für Holdings der für Säule II definierten Anzahl an maximalen Mitarbeitern. Somit hat man eine Kappungsgrenze und gleichermaßen flexible als auch klare Regeln. Der Bund gibt einen großzügigen Rahmen.

    Ich wollte mich kurz vorstellen und hoffe auf gute Zusammenarbeit.

    Ich gelobe bei meiner Ehre und meinem Gewissen der Sozialistischen Bundesrepublik Severanien Treue. Meine Pflichten werde ich zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger erfüllen. Ich werde die Verfassung und die übrigen Gesetze wahren und so arbeiten, dass sie verwirklicht werden.

    Bürgerinnen und Bürger, Freunde,

    Ich stehe hier, weil die soziale Idee in Kaysteran weiter im Mittelpunkt stehen soll. Ich wende mich heute direkt an euch an die Arbeiter, an die Überzeugten: Ihr habt dieses Land nicht aufgebaut, damit eure Ideale in verstaubten Aktenordnern verschwinden!

    Manche nennen mich zu radikal. Ich nenne es ehrlich. Ich denke, dass die PROGRES einiges Gutes hier getan hat. Aber das hat die Jedinstvo auch. Erneuerung heißt nicht, dass man alles Gute abreißen muss.


    Mein Angebot ist


    Freiheitlicher Sozialismus statt Verwaltung:
    Politik darf nicht nur moderieren, sie muss für die Schwachen Partei ergreifen.


    Echte Gerechtigkeit:
    Der Wohlstand gehört jenen, die ihn erarbeiten und nicht nur Investoren und Unternehmern.


    Klare Kante:
    Wir brauchen kein "Weiter so", das niemanden bewegt. Wir brauchen weiter den Mut zur Umverteilung.


    Wählen sie mich als unabhängigen Kandidaten zum neuen Präsidenten Kaysterans. Den Kandidaten für Freiheit und Soziale Gerechtigkeit.

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    MINISTARSTVO UNUTARNJIH POSLOVA

    MINISTARSTVO INTERNIJ

    INNENMINISTERIUM


    Die nächste Wahl zum Präsidenten Kaysterans findet von Samstag den 2.Mai 2026 bis Donnerstag, den 07. Mai 2026 statt.


    Der Präsident wird auf der Grundlage des allgemeinen und gleichen Wahlrechtes direkt und geheim für die Dauer von sechs Monaten vom Volk gewählt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.


    Wahlberechtigt sind alle Personen, die seit mindestens zwei Wochen Staatsbürger der Sozialistischen Bundesrepublik Severanien sind, das aktive Wahlrecht und ihren Wohnsitz in Kaysteran haben.


    Kandidaturen sind bis zum 01. Mai 2026 öffentlich hier bekanntzugeben.


    Duranje, den 25.4.2026

    gez.

    Stipe Grgić

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    MINISTARSTVO UNUTARNJIH POSLOVA

    MINISTARSTVO INTERNIJ

    INNENMINISTERIUM


    Die nächste Wahl zum Präsidenten Kaysterans findet von Sonntag, den 08.März 2026 bis Freitag, den 13. März 2026 statt.


    Der Präsident wird auf der Grundlage des allgemeinen und gleichen Wahlrechtes direkt und geheim für die Dauer von sechs Monaten vom Volk gewählt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.


    Wahlberechtigt sind alle Personen, die seit mindestens zwei Wochen Staatsbürger der Sozialistischen Bundesrepublik Severanien sind, das aktive Wahlrecht und ihren Wohnsitz in Kaysteran haben.


    Kandidaturen sind bis zum 03. März 2026 öffentlich hier bekanntzugeben.


    Duranje, den 22. Februar 2026

    gez.
    Stipe Grgić

    Ergebnisse der Zusatzfrage zur Identifikation als Severaner/Severanerin (finale Fassung)


    Neu in der Volkszählung 2025 war die ergänzende Frage:


    „Fühlen Sie sich als Severaner oder Severanerin?“


    Gesamtbild


    Die Auswertung zeigt ein zurückhaltendes und differenziertes Identifikationsmuster ohne gesamtgesellschaftlichen Konsens.

    • 39 % der Bevölkerung gab an, sich als Severaner/Severanerin zu identifizieren.

    • 30 % äußerten eine eingeschränkte oder situative Identifikation („teils / kontextabhängig“).

    • 31 % verneinten die Identifikation oder machten keine Angabe.

    Regionale Unterschiede

    • In den nördlichen Regionen ist die Identifikation mit Severanien deutlich kritischer ausgeprägt; hier dominieren konservative Haltungen und Skepsis gegenüber der Bundesrepublik.

    • In südlichen Landesteilen liegen die Zustimmungswerte über dem Landesdurchschnitt, insbesondere in stärker sozialistisch geprägten Regionen wie um Adrina.

    • Vranja und Staranski Brod hatten die höchste Identifikationsrate mit rund 82%

    • In den urbanen Zentren zeigen sich stärkere Schwankungen nach Altersgruppen und sozialem Umfeld.

    Statistische Einordnung

    Die Zusatzfrage ersetzt keine ethnische oder regionale Selbstzuordnung. Sie dient der Erfassung staatsbürgerlicher Identifikationsmuster und bildet eine Momentaufnahme, die konjunkturellen und politischen Einflüssen unterliegt.

    Ethnie / Kategorie Anteil 2009 Anteil 2025 Änderung ggü. 2009
    Kaysteraner 92,54 % 90,8 % −1,74 PP
    Vesteraner 5,05 % 5,3 % +0,25 PP
    Novaren/Harbothenser 0,67 % 0,85 % +0,18 PP
    Usitier 0,49 % 0,65 % +0,16 PP
    Charnarer 0,45 % 0,75 % +0,30 PP
    Aressinier 0,28 % 0,28 % ±0,00 PP
    Aztheraner 0,25 % 0,55 % +0,30 PP
    Pelagonen 0,18 % 0,08 % −0,10 PP
    Medjanen 0,10 % 0,10 % ±0,00 PP
    Freisteiner 0,01 % 0,25 % +0,24 PP
    Sonstige Minderheiten 0,35 % neu erfasst
    Mehrfachzugehörigkeit 0,15 % neu erfasst

    Statistische Kernpunkte der Volkszählung 2025

    1. Bevölkerungsstand und Entwicklung

    • Die Bevölkerung Kaysterans belief sich 2025 auf rund 12,0 Millionen Einwohner.

    • Gegenüber 2009 (12,4 Mio.) entspricht dies einem moderaten Rückgang von etwa 3 %.

    • Der Bevölkerungsrückgang ist vor allem auf eine niedrige Geburtenrate und regionale Wanderungsbewegungen zurückzuführen.

    • Größere Auswanderungsbewegungen ins Ausland wurden nicht festgestellt.

    2. Räumliche Bevölkerungsentwicklung

    • Die Bevölkerungsentwicklung verläuft regional sehr unterschiedlich.

    • Deutliche Bevölkerungsverluste zeigen:

      • Zentralkaysteran (Katran)

      • Gisneva

      • Oševek

      • Sastrovnik

    • Vergleichsweise stabile oder wachsende Bevölkerungszahlen weisen auf:

      • Duranje

      • Adrina

      • Opta

      • Lozka

    • Die Region Skenal verzeichnet trotz eines leichten Gesamt­rückgangs eine stärkere Zuwanderung, insbesondere aus Aztheran und Charnar.

    3. Ethnische Zusammensetzung

    • Die Bevölkerung Kaysterans ist weiterhin klar mehrheitlich kaysteranisch:

      • Kaysteraner: ca. 90,8 %

    • Bedeutende Minderheiten sind:

      • Vesteraner: ca. 5,3 % (Schwerpunkt Region Vranja)

      • Novaren/Harbothenser: ca. 0,85 %

      • Usitier: ca. 0,65 %

      • Charnarer: ca. 0,75 %

      • Aztheraner: ca. 0,55 %

    • Kleinere Gruppen:

      • Aressinier: ca. 0,28 %

      • Medjanen: ca. 0,10 % (stabil)

      • Pelagonen: ca. 0,08 % (starker Rückgang)

      • Freisteiner: ca. 0,25 %

    • Zusätzlich werden sonstige Minderheiten (0,35 %) und Mehrfachzugehörigkeiten (0,15 %) gesondert ausgewiesen.

    4. Migration und Mobilität

    • Die Bevölkerungsbewegungen seit 2009 sind überwiegend durch:

      • Binnenmigration innerhalb Kaysterans

      • Migration innerhalb des severanischen Raums

        geprägt.

    • Zuwanderung erfolgte vor allem in städtische Zentren und wirtschaftlich stärkere Regionen.

    • Klassische Diaspora-Strukturen außerhalb des Landes bestehen nur in geringem Umfang.

    5. Gesellschaftliche Struktur (ausgewählte Merkmale)

    • Die Volkszählung 2025 erhebt Ethnie, Sprache, Herkunftsraum und Religionszugehörigkeit getrennt.

    • Erstmals wurde ergänzend die Identifikation als Severaner/Severanerin erfasst.

      • Die Ergebnisse zeigen regionale und generationelle Unterschiede, jedoch keine einheitliche Tendenz.

    • Die Daten bestätigen eine zunehmende Urbanisierung und eine Alterung der Bevölkerung, insbesondere in ländlichen Regionen.

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    heute stellen wir die Ergebnisse der Volkszählung 2025 vor. Sie geben uns erstmals seit 2009 wieder ein vollständiges Bild der Bevölkerung unseres Landes – und sie erlauben eine nüchterne Einordnung einer politisch und wirtschaftlich bewegten Zeit.


    Seit dem Ende des Bürgerkriegs 2008 und dem Beitritt Kaysterans zur Sozialistischen Bundesrepublik Severanien hat unser Land unterschiedliche Phasen durchlaufen. Besonders die Jahre 2011 bis 2013 waren von politischer Unsicherheit und zentralistischen Eingriffen geprägt.


    Die Zahlen bestätigen dies deutlich: Die Bevölkerung Kaysterans ist zwischen 2009 und 2025 lediglich moderat zurückgegangen – von rund 12,4 Millionen auf etwa 12,0 Millionen Menschen. Große Auswanderungsbewegungen ins Ausland blieben aus. Der demografische Wandel zeigt sich vielmehr in einer niedrigen Geburtenrate und in innerstaatlichen Wanderungen.


    Mit über 90 Prozent stellen die Kaysteraner weiterhin die klare Mehrheit der Bevölkerung. Zugleich sind historisch gewachsene Minderheiten wie die Vesteraner regional stabil geblieben, insbesondere in der Region Vranja. Weitere Bevölkerungsgruppen – darunter Novaren, Usitier, Charnarer und Aztheraner – haben leicht an Anteil gewonnen, vor allem durch Mobilität innerhalb des severanischen Raums und durch Arbeitsmigration in urbane Zentren.


    Die Volkszählung macht zudem deutlich, dass sich das demografische Gewicht Kaysterans zunehmend auf wenige Städte konzentriert. Duranje, Adrina, Opta und Lozka verzeichnen Bevölkerungszuwächse, während Regionen wie Zentralkaysteran, oder um die Städte Gisneva oder Oševek Einwohner verlieren. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis wirtschaftlicher Konzentration und struktureller Unterschiede – und sie ist eine politische Aufgabe.


    Neu ist in dieser Volkszählung die ergänzende Frage nach der Identifikation als Severaner oder Severanerin. Sie ersetzt keine ethnischen oder regionalen Zugehörigkeiten, sondern erweitert unseren Blick auf das staatsbürgerliche Selbstverständnis in Kaysteran. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Viele Menschen identifizieren sich mit dem gemeinsamen Staat, andere tun dies zurückhaltender. Beides ist legitim und Ausdruck einer pluralen Gesellschaft.


    Die Aufgabe der Politik ist es nun, aus diesen Daten Verantwortung abzuleiten. Wir müssen die Regionen stärken, die Einwohner verlieren, und wir müssen die Städte unterstützen, die wachsen. Wir müssen Integration ermöglichen, ohne Überforderung zu erzeugen, und wirtschaftliche Teilhabe sichern, ohne soziale Spannungen zu verschärfen.


    Diese Volkszählung ist kein politisches Manifest. Sie ist ein Arbeitsinstrument. Sie zeigt, wo Kaysteran steht – und sie hilft uns, Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten zu treffen.


    Vielen Dank.